Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
583
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EC. Nr. 1532 — 1535. 583

jenem CE oder EC, dessen wir Bd. I. No. 2490 erwähnt haben, EinePerson. Der Kupferstich mit obigen Buchstaben enthält drei Musterzu Dolchschoiden. Die erste ist mit Blätterwerk, und oben mit einemHellcbardier geziert, die zweite zeigt den Liebesgott mit einem Topf,und auf der dritten Scheide sitzt Amor auf dem Helme. Das Zeichendes Künstlers mit der Jahrzahl 1510 ist unten im weissen Grunde.H. 6 Z. 5 L. Br. 2 Z. 1 L.

Dieses Blatt ist sehr selten. Im Museum des Louvre ist ein Ab-druck, und ausserdem dürften die Exemplare leicht zu zählen seyn.

1532. Unbekannter Maler, welcher um 1750 in Paris thätig war.F F Pinr * n ^ er Europe illustre. Paris 1755, gr. 4, ist das Bild-

• niss des Kaisers Carl V. bezeichnet: E. F. Pinx. Hasan sc.

Der Kaiser starb 1558, der Meister E.F. hat ihn aber sicher nichtnach dem Leben gemalt. Es ist darunter nur der Copist zu verstehen,welcher das Vorbild für den Stecher geliefert hat.

1533. Zeichen eines Kunstsammlers, welcher in der ersten HälfteE R R ^ es vor 'K en Jahrhunderts gelebt haben dürfte. Heller (Al-

• brecht Dürer II. S. 860) nennt zwei Kupferstiche, aufwelchen die Buchstaben JE. B. R. vorkommen. Das eine dieser Blätterstellt den hl. Sebastian an den Baum gebunden nach rechts vor. Untenim Rande steht: Gezeichnet von Albrecht Dürer, und unter dieser Schriftist ein Wappenschild mit einem Scepter. Daneben bemerkt m&ftJ5incnAdler, welcher auf dem Zettel mit den Buchstaben E. B. R. stehtf-Höhe11 Z. und 2 Z. 7 L. Rand, Br. 5 Z. Das zweite Blatt stellt ebenfalls'den hl. Sebastian am Baume, aber nach links gewendet vor. Oben istdas Zeichen Dürer's mit der Jahrzahl 1510, und unten im Rande:St. Sebastiangezeichnet mit in Kupfer ge-

der Feder von ätzt von

Albrecht Dürer. J. D. Laurenz.

E. B. R.H. 8 Z. 10 L. und 2 Z. 6 L. Rand. Br. 5 Z. 1 L.

Dieses Blatt, und wohl auch das erste, gehört in folgendes Werk:Eine Sammlung Kupferstiche , nach verschiedenen Handzeichnungen be-rühmter Meister. 26 gute Imitationen gestochen von J. C. Krüger undJ- D. Laurentz. Berlin, bei J. C. Krüger, gr. fol. Die Blätter erschienenvon 1770 — 1780 in sechs Heften. Die Zeichnungen befinden sichgrösstentheils in der k. Sammlung zu Berlin. Die Buchstaben E. B. R.könnten daher: Ex Bibliotheca Regia, bedeuten.

1534. Edward Cooper, Maler, Kupferstecher und Kunsthändler inLondon, ist durch eine grosse Anzahl von Blättern bekannt,

jQ (0 welche meistens JE. Cooper exeudit bezeichnet sind. Darunter^-> v? sind viele Schwarzkunstblätter, es ist aber schwer zu sagen,| welche von seiner eigenen Hand herrühren. Ein Blatt mitder hl. Jungfrau und dem Jesuskinde, vor welchem links St. Catharinakniet, ist rechts unten mit EC. bezeichnet. Höhe 12 Z. 8 L. Breite9 Z. 4 L. Die Platte hat Cooper wohl selbst bearbeitet, so wie dasBildniss der 136 Jahre alten Margareth Patten. Diess scheint auch mitden Bildnissen des Thomas Thynne, der Lady Williams nach P. Lely,des Henry Duke of Grafton, des Lord George Jefferys u. A. der Fallz » seyn. E. Cooper starb um 1740.

1535. Edwin Corbould, Zeichner und Maler in London, gehörtzu den renommirten Meistern der modernen englischen Schule.

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Er malte Genrebilder, lioferte aber noch mehr Zeichnungen