Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
578
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578 EB. Nr. 1516 - 1523.

1516. Ernst Brabandt, Stempelschneider, stand von 1692—1705p n in Diensten des Herzogs von Braunschweig - Lüneburg. Seine

J ' Namensinitialen stehen auf den in Celle geprägten Münzen,dann auf einer Medaille mit dem Bildnisse des Frankfurter Schöffenvon Klettenberg 1696.

Ephraim Brenn, Münzmeister in Warschau von 1774 — 1792,zeichnete ebenfalls Münzen mit E. B.

1517. Unbekannter Formschneider, welcher in Paris thätig war.f-, rj j, c Er lieferte Holzschnitte für folgendes Werk: Mysteres

C- ■ J3 de V Inquisition pur M. V. de Fereal. Paris 1045. Auf

mehreren Blättern stehen die Buchstaben E. B. Vgl. No. 1514.

1518- Elias Brenner, ein gelehrter Schwede, machte sich durchp m | ein numismatisches Werk bekanut: Thesaurus Nummorum Sueo-_ ' > Gothicorum vetustus. Ilolmiae 1731 , 4. Viele Münzen undE Jir. | -Medaillen sind von ihm selbst gezeichnet und gestochen. Aufeinigen Blättern stehen die obigen Buchstaben, auf anderen El. Br.oder El. Bren.

1519. Emanuel Büchel, Zeichner und chrenwerther Bäckermeister

£siC j in Basel, verdient in vieler Hinsicht den

, (aj. a^.vit/. de- Namen eines Künstlers. Um 1736 zeichneteer für den Mediziner und Botaniker Hofrath Trew in Altdorf Pflanzen,Schwämme &c. und führte sie in Wasserfarben aus. Mehrere solcherAbbildungen werden jetzt in der Kunstgewerbschule zu Nürnberg auf-bewahrt. Herr J. A. Börner fand auf den Blättern die gegebenen Ini-tialen vor, mit dem Beisatze: l'inx. — 173G u. s. w. Büchel suchteseine Vorbilder getreu zu geben, und erlangte nach und nach immergrössere Uebung.

Von noch höherem Interesse sind aber seine colorirten Nach-bildungen des Basler Todtentanzes, welche er 1767 auch mit Text be-gleitete. Diese Zeichnungen mögen manches zu wünschen übrig lassen,Büchel hat aber dadurch die Baseler Todtentänze der Erinnerung er-halten. Die Zeichnungen werden auf der Bibliothek in Basel aufbewahrt.

1520. Elias Baeck alias Heldenmath bedeuten diese Buchstaben,FR H « In • wenn s ' e au * radirten und gestochenen Blätternü. 11. a. tl. OCWp , mit j^iidnissen, kleinen Landschaften und Marinen,und auf Titelblättern in Augsburger Druckwerken vorkommen. lieberE. Baeck haben wir unter dem Monogramme E B. No. 1513 gehandelt,und wir verweisen zunächst auf jenen Artikel.

1521. Etienne Bourges, Münzmeister in Chambery von 1565 bisPHP 1569, zeichnete Stempel mit diesen Initialen. Der Buchstabe

• C. bezieht sich auf die Münzstätte (Chambery).

1522. E. Bilzius oder Biltius, Maler, war um 1680 in BambergTT 1 T-i thätig. Er malte Jagden und todtes Wild, meistens mit

Ijj . I Beigabe von Jagdgcräthen, und auf dunklem Grunde. DasGemälde mit dem gegebenen Zeichen stellt einen aufgehängten Hasenvor, und ist wahrscheinlich von Bilzius.

Das Monogramm E B , ohne F, wird auch dem Egbert van Pan-deren zugeschrieben. S. darüber Bd. I. No. 1777.

1523. Edmond le Blont, Kunstliebhaber in Paris, fertigte schöneZeichnungen, besonders im architektonischen und decorativenFache. Das gegebene Zeichen steht auf eigenhändigen Holz-schnitten im Cabinet de V Amateur 1846. Er illustrirtc A. Jacmart'sAbhandlung: Monument en bois sculpte de l' Interieur de la ßforvege.

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