Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
576
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576 E;B. Nr. 1510 - 1513.

9) Der Schuhmacher und die Magd. Sie steht mit dem Besen inder linken Hand vor der Bude des Schusters , welchen man nur inhalber Figur sieht. Links unten: Noordstar 11)4-2, und noch im Bildedas verkehrte Monogramm. H. 13 c. Br. 10 c.

10) Das Innere einer geräumigen bäuerlichen Kammer mit Mund-vorräthen, und von einem durch das Fenster dringenden Sonnnenstrahlgrell beleuchtet. Das Weib reicht vor dorn im Camine lodernden Feuerdem Kinde Speise. Links neben der Wiege bemerkt man ein kleinesMädchen, und im Grunde ein anderes Weib. Ohne Zeichen, für denNordstar radirt. H. 10 c. 3 m. Br. 10 c. Plattengrösse.

11) Die Mühle beim Dori'e im Grunde. In der Nähe sind Häuserunter Bäumen, und rechts die Kirche. Im Vorgrunde sitzt ein Weibneben dem stehenden Kinde. Rechts unten ist das Monogramm mitder Jahrzahl lflbO, und in Mitte des Randes das Wort Noordslarwiederholt, oder vielmehr das eine ist schlecht ausgekrazt. H. 9 c.8 m. Br. 17 c.

I. Vor dem Worte Noordslar im Rande.

II. Mit diesem Worte.

Diess ist die erste radirte Platte des Künstlers.

1510. Egbert van Panderen fand Bd. I. No. 1777 bereits seine. Stelle, da man auch B E. lesen kann. Wir verweisen hier

L) tjt nur auf jenen Artikel, um uns nicht zu wiederholen. Es/ JLt/Jbj bedarf keines Zusatzes.

1511. Emil Bauch, Genremaler, war um 1842— 1844 in Münchenf — |-n tliätig. Er brachte damals mehrere Bilder zur Ausstellung im

n-\ Lokale des Kunstvereins, und darunter solche mit dem gege-i I -J benen Monogramme.

1512. Ernst Breton, Zeichner und Archäolog, entwickelte in Parisrp grosse Thätigkeit. Sein Werk: Monumens de tous les Peuples,

JJ./J5 dessines et decrits d' apres les üoeumens les plus modernes, parE. Kreton, erlebte von 1846 an die zweite Ausgabe, welche in 72 Lie-ferungen je zu 2 Blättern mit Abbildungen von Denkmälern, und mitin den Text eingedruckten Vignetten, alle nach Zeichnungen vonBreton, erschienen, 8. Die deutsche Ausgabe hat den Titel: Die Bau-denkmäler aller Völker der Erde, in getreuen Abbildungen dargestellt, undmit Hindeutung auf ihre Entstehung etc. geschildert —. Deutsch vonDr. H. lierghaus. 2 Hände mit 150 Holzschnitten. Ilrüssel und LeipzigIHM — 11)52, gr. 8. Die obigen Zeichen findet man auf Holzschnittenmit indischen Baudenkmälern. Andere Holzschnitte nachBreton's Zeich-nungen sind im Manuel elementaire d' Archcologie Nationale, par P AbbeJules Corblet. Paris 11151, 8.

E. Breton ist Mitglied der Gesellschaft der Alterthumsforschcrin Paris.

1513. Elias Baeck, genannt Heldenmuth, Maler und Kupfer-/G/l /i Rß\ r / stecner i Seh. zu Laubach in Cärnthen 1680, hieltCO. AP+ M s ' cn °' n 'S e Zeit " l R° m au ^> un( l wählte dannt/o-~/tv /£&■ Augsburg zu seinem Aufenthaltsorte, wo er 1747starb. Den Beinamen Ileldenmuth erhielt er in Rom, und er deuteteihn zuweilen auch auf Kupferstichen an. Man findet auf solchen dieBuchstaben E. B. a. 1J., d. h. E. Baeck alias Ileldenmuth. Auch die ge-gebenen Zeichen kommen auf Blättern vor, worunter jenes der zweitenReihe mit dem vereinigten A U. dieselbe Bedeutung hat.