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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
544
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544 DVC. Nr. 1428—1431-

in hohem Alter. Er arbeitete schon für Happel's Relationes curiome.Ilamburgi i8&0. Auf Blättern dieses Werkes findet man das eineoder dns andere der gegebenen Zeichen. Der Künstler bediente sichderselben aber auch auf späteren Blättern.

Das ausführlichste Verzeichniss der Kupferstiche dieses Meistersgibt Gh. le Blanc, Manuel de I' Amateur I. p. 277 ff. Wir machen nurauf ein Hauptwerk näher aufmerksam, auf das in Amsterdam erschieneneTheatrum llispuniae mit Ansichten von Städten, Palästen &c., fol. Dasberühmte dramatische Werk von Hendrik van Halmael: l'urgal et omni,ist ebenfalls mit Blättern dieses Meisters illustrirt. Es erschien zuAmsterdam in vier Theilen, 4.

1428. Dirk Volkertsz Coornhaert, auch Cuerenhart undB£ NT Cuorenhert genannt, geb. zu Amsterdam 1522, gest.a}/VTC zu Oouda 15!)0 - ^ ls P icllter > Sprachforscher, Politiker,

IV^'SS^ katholischer Theolog und Beamter, hinterliess er auch eineziemliche Anzahl von Kupferstichen, welche meistens Federzeichnungengleichen. Coornhaert entwickelte darin grosse Fertigkeit, was man vondiesem Manne um so weniger erwarten sollte, da er in beständigerPolemik lag, und höchst scbrcibselig war. Seine literarischen Werkeerschienen aber erst lange nach seinem Tode in drei Foliobänden.Mehrere seiner Blätter sind nach Zeichnungen von Martin van Hecms-kerk gestochen, theils in grossem Formate. Sie erschienen im Verlagevon H, Cock und Philipp Galle. Auf einigen kommt das Monogrammdes Meisters vor. Dann stach er auch nach Lombard Lombardus,A. de Wecrdt u. A. Wenig bekannt, und nach Hccmskerk's Zeichnunggestochen, sind die 12 Blätter folgenden Werkes: IHvi Caroli V.Imp. Opt. Max. Vicloriae ex multis praeeipuae. Anlverpiae, II. Cock1680, und in noch früherer Ausgabe, qu. fol. II. Goltzius war seinSchüler. Dieser stach das Bildniss des Meisters in grossem Formate.Auch Jan Müller, Jakob Matharn und Franz van Steen haben seinBildniss gestochen.

1429. Dirk Volkertsz Coornhaert oder Cuerenhert, der vorher-ig) V f" 1 gehende Meister, hinterliess auch etliche Blätter mit den

' Initialen des Namens, was hier nachträglich zu bemerken ist.

1430. Dirk Volkertsz Coornhaert ist oben unter dem Monogramme-p 1) VC. No. 1428 eingeführt. Das gegebene Zeichen kommt

JM&'f: nur auf wenigen Blättern vor, da er das F gewöhnlich weg-liess. Auf einem Kupferstiche nach Martin Heemskerk erscheint esverkehrt, so dass wir unter FCVÜ. darauf zurückkommen.

1431. David van der Kellen, einer der berühmtesten holländischenI) V D K F Stempelschneidcr, ist durch zahlreiche Gepräge bekannt,. . u, iv. r. we i c j ic s ; c „ ; m Allgemeinen den trefflichsten Erzeug-nissen der modernen Miniaturplastik anreihen. Er fertigte Medaillenauf berühmte Männer und wichtige Ereignisse, deren Immerzeel (Delevens en werken der holl. envlaam. KunstschUdcrs etc. II. p. 99) aufzählt.Auf einigen Münzen und Medaillen stehen die Initialen seines Namens,wie auf jener mit dem Bildnisse des Generals David Heinrich Chasseezum Gedächtnisse der hcldcnmüthigcn Vertheidigung der Citadelle vonAntwerpen 1832 &c.

D. van der Kellen wurde den 23. September 1804 zu Amsterdamgeboren, und widmete sich anfangs unter Leitung von H. van Oort undB. van Straten der Landschaftsmalerei. Doch auch im Zeichnen nachdem Modelle geübt, bildete ihn sein gleichnamiger Vater, welcher 1825