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hebt es rechts am Rande am Füsschen empor, und erwartet mit demSchwerte in der Linken den Befehl. Links sieht man unter dem Bogenzwei Soldaten, und oben ist das Zeichen mit der Jahrzahl / .5.5,9 dar-über. H. 3 Z. 3 L. Br. 4 Z. 8 L.
2) Der reiche Prasser an der Tafel unter einem Pavillon, wie ereinen armen Krüppel zurückweisen lässt. Im Grunde links liegt La-zarus bei den Hunden. Unten nach rechts an den Stufen ist dasTäfelchen mit dem Zeichen und der Jahrzahl 1059. Höhe 3 Z.Br. 4 Z. 6 L.
3) Die Hirschjagd. Der Hirsch wird von mehreren Hunden ange-fallen, und der eine erfasst ihn am Laufe. Zwei Jäger zu Pferd, unddrei zu Fuss kommen von beiden Seiten heran. Rechts oben ist daskleine Zeichen. IT. 1 Z. 7 L. Br. 6 Z. 6 L.
4) Die Schweinsjagd. Von einigen Hunden angefallen, geht derEber links auf einen Jäger los, welchem aber zwei andere zu Pferdzu Hülfe kommen. Rechts laufen drei Jäger mit Spiessen herbei.Oben nach rechts bemerkt man das kleine Zeichen. Höhe 1 Z. 7 L.Br. 6 Z. 6 L.
1354. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte-j-| des 16. Jahrhunderts lebte. Man findet von seiner Hand eine(X_ Copie nach dem Stiche von II. S. Beham, B. No. 193, die Bauernauf dem Markte betitelt. Links ist ein Weib, welches mit dem
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stehenden Bauer zu sprechen scheint. Zu ihren Füssen steht ein Korbmit Eiern und ein Topf. Links unten im Täfelchen ist das von Bartschund Brulliot nicht genau gegebene Zeichen mit der Jahrznhl 0604.H. 2 Z. Br. 1 Z. 5 L.
Bartsch P. gr. IX. p. 573 beschreibt nur dieses einzige Blatt, undhatte wahrscheinlich einen ersten Druck vor der A'o. 4. Diese Nummersteht rechts unten neben dem Topfe, und beweist, dass das Blatt zueiner Folge gehöre. Wir haben aber nie ein zweites Blatt gesehen.
1355. Unbekannter Metallschneider, welcher zu Anfang desJk 16. Jahrhunderts, oder noch früher, am Rhein oder im Elsass
mX J gelebt zu haben scheint. Man findet zwei grosse Blätter vonjti^r seiner Hand, welche Gegenstücke bilden , und zu den ausge-zeichnetsten Arbeiten ihrer Art gehören. Sie könnten für Holzschnittegenommen werden , bei näherer Betrachtung wird es aber klar , dasseine Mctallplatte benutzt wurde. Eines dieser Blätter ist mit obigemZeichen versehen, das andere trägt die Initialen Ü S. Der Metall-schnitt mit dem Monogramme stellt die hl. Jungfrau mit dem Kindein einer Nische stehend vor. Sie trägt die Krone auf dem etwas nachrechts geneigten Haupte, umgeben von einer Strahlenglorie, welche anden Schultern beginnt, und unter den Kniecn endet. Ueber der Nischeist links ebenfalls die hl. Jungfrau vorgestellt, wie sie im Buche liest,und rechts erscheint der verkündende Engel. In der Mitte oben isteine Bandrolle mit dem englischen Grusse in alten Charakteren: AveMaria Oratio pleno. Rechts unten in der Ecke bemerkt man dasZeichen. H. 12 Z. 5 L. Br. 4 Z. 11 L. Das Gegenstück stellt denleidenden Heiland vor, und ist mit den Initialen ü S bezeichnet. Wirkommen unten darauf zurück.
1356. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten HälfteI jr>. des 16. Jahrhunderts in Strassburg gelebt haben dürfte. Brulliot
4j) I- No. 1691 gibt dieses Zeichen nach dem Bildnisse des Martin-*^ Butzer, welcher in halber Figur mit einem offenen Buche vor-gestellt ist. Unten im Cartouche steht: Ich weyss nichts dann Christum