Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
514
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514 DR. Nr. 1332-1337.

genannt. Ein Künstler dieses Namens ist überhaupt unbekannt. Auchdas erwähnte Bild mit dem Alten ist nicht mehr vorhanden. Uebrigensglauben wir nicht, dass der Rath Kretz das Monogrmm mit dem MalerRaner erfunden hat.

1332. Unbekannter Zeichner, welcher um 1630 in Holland gelebt-{->. haben dürfte. Das Monogramm gibt Brulliot I. No. 1683 nachEJ einem Cataloge der Frauenholz'schen Kunsthandlung in Nürnbergvon 1792. Da werden 13 Blätter mit Mustern zu Messerheften er-wähnt, welche Michel le Blon gestochen hat. Dieser Meister stachmehrere Folgen dieser Art, welche bei Wilhelm Janssonius in Amster-dam erschienen, wie wir unter dem Monogramme MB. ersehen werden.Das obige Zeichen ist uns aber nie vorgekommen.

1333. David Roelands oder Roelant, Schreibmeister von Antwerpen,war um 1616 In Vliessingen thätig. Ergab Vorschriften zum Schönschreibenheraus, unter dorn Titel: T MAGAZINoft Pac-huys der Loffelycker Penn — const;vel Suptyler ende lustighe Teecken Percken,

Beeider ende Figuren etr. Ghepractizeert door David Roelands etc. 1617,qu. fol. Auf Blättern dieses seltenen Werkes kommen die gegebenenZeichen vor.

1334. Unbekannter Zeichner oder Radirer, welcher um 1650 in• 7&P • 'TUZj ■ R avensuur B gelebt haben könnte. Herr J. A. BörneroCS//\j ../^r 0 f an( j jjjg gegebene Zeichen auf einem radirten Prospekteder genannten Stadt in Vogelansicht mit einem Thcil des Bodensees.Auf einem grossen, vom Winde aufgeblasenen Tuche steht: ConsignatioTemplorum, Monasteriorum — praeeipuorum. Oben gegen rechts liestman : Ravenspurgum S Rom. Imperii Civitas arte optica exaete delineata,und im Rande ist die Jahrzahl 1650. Dieses Blatt ist im italienischenGeschmacke radirt. H. HZ. 9 L. Br. 23 Z. 3 L. ,

1335. Stempel eines Kunstsammlers, welcher im vorigen Jahr-hunderte lebte. Das gegebene Zeichen ist auf Kupferstichenund Handzeichnungen aufgedruckt, man wird aber darunternicht leicht den betreffenden Künstler vermuthen, da dieEindrücke des Stempels sichtbar sind.

1336. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfteinj -n des 16. Jahrhunderts in Basel arbeitete. Er gehört wahr-JU > Jt\. .. scheinlich der Familie des Laux Rudi an, eines Glasmalers,welcher um 1580 — 1590 blüthe. Der Meister Dil. copirte Blätter desTodtentanzes von Hans Holbein für die Ausgabe des Iluldrich Frölich:Zwen Todlentäntz I Deren der eine zu \ Bern dem Anderen | Ort Iloch-loblicher Eydtgno- \ schafft zu Sunt Barfüssern : | Der Ander aber zu |

Basel ------ Durch Bulderichum Frölich Plvensem , jetzt Burger zu Basel.

Gedruckt zu Basel 1561t. Mit 44 Holzschnitten von dem Meister G S,dann von den unbekannten Meistern CR, II W. HIW. und Ä. Inweiterer Benützung der Platten: der Ilochlöblichen vnd weilberümptenStadt Basel kurze, aber nützliche Beschreibung, 1600. Die BuchstabenD R. stehen auf dem Blatte mit der Aebtissin, es rührt aber dergrösste Theil der Platten von diesem Meister nicht her, sondern vonG. S., über welchen wir ausführlich handeln werden.

1337. Harco Dente di Ravenna bediente sich zur BezeichnungaT) a ( <X>>R. A seiner Blätter des Buchstabens Ä , und noch öfters

** ■/ V -^V. eines Monogramms, in welchem die Initialen S R.