498 D 0F — D 0 M. Nr."1280 — 1284.
Hälfte, dos 16. Jahrhunderts, mehr als,fünfzig. Jahre* später, als Cam-paguola der Kupferstecher. Näher stellt ilim der Tizianist diljsesNamens, über welchen wir unter V. C. gehandelt haben. I>ie Coni-
Sosition des erwähnten HolzsclmiUiricscs veträth ebenfalls den Kmllusses Tizian.
1280. Franz Francken der Alte, gCWfi/linl. Frank genannt, wurde um
T\ a TTRAXTPK TXTV * f ' 44 zu Antwerpen geboren, und vonu. u i j\r\ix wv. ii>i v . Fran2 , F]oris unt(irrichtot _ Im Jahre
1567 trat er als freier Meister der Coufraternität des heil. Lukas inAntwerpen bei, und von 1588 — 1589 bekleidete er die Stelle einesDekan derselben , wie die Archivalien dieser Corporation nachweisen.Den 6. Oktober 1616 starb der Künstler. Diese Data ergehen sich ausden neuesten Forschungen über die Malerzunl't in Antwerpen als sicher,und somit sind die abweichenden Angaben in den früheren Werkenzu berichtigen. Der alte Francken gehört zu den tüchtigsten Meisternseiner Zeit. Im Museum zu Antwerpen sind mehrere historischeBilder von ihm. Man findet aber auch im Auslande Werke seinerHand. Auf mehreren Gemälden steht der Name des Meisters. ObigeInschrift ist zu lesen : Den ouden Francken Invenit. Dagegen schreibtder junge Franz Francken: Den Jon. FF. F.. oder F. Francken.
1281. DOMENEG" DI FRAG™ t^nl^ZfZ
seil Holzschnitte invier Blättern , welcher ein christliches und ein türkisches Heerlagervorstellt. Wir haben ihn unter C. V. F. No. 783 beschrieben, und ver-weisen daher auf jenen Artikel. Der Meister Domenico di Franceschiist ganz unbekannt, oder man sucht wenigstens in den bisherigenKünstlerverzeichnissen vergebens darnach.
1900 T"iOA/rrMTPO nennt sich der Verfertiger eines Ge-UM. UUIVILINI^U mä ldes im Musco Giovio zu Como. Esist diess das Bildniss des Herzogs Ferrante Gonzaga von Modena,welches einen sehr tüchtigen Meister verräth. Unter diesem vermnthenwir den Maler und Architekten Domenico Giunti, welcher von1546 — 1560 in Diensten des genannten Herzogs stand. Vasari sprichtim Leben des Nicolo Soggi von ihm.
1283. Domenico di Paris Alfani, der Freund und MitschülerF\M1\/I l7T\Tlf~T^ 17ITf 1 IT ) Rfifacl's bei Pietro Perugino,UWIVLCIML/W. ri^Ll. I zc i c hncte auf solche Weise ein
lVTnYVTTT I GcmülJ 6 ' n der Kirche der Sa-
iviujv v 111. j pienza Vecchia zu Perugia. Es
stellt die Madonna mit dem Kinde vor, und wurde nach Brulliot HI.No. 292 von Marc Anton unter Kafacl's Namen gestochen , obgleicham Saume des Gewandes der Maria der gegebene Name steht. Brulliotbeschreibt den Kupferstich nicht näher, und daher können wir nichtherausfinden, welches Blatt bei Bartsch gemeint sei.
1284. Domenico delBarbiere, genannt Domenico Fiorontino,DOMRNICO FIORKNTINO. 1 ist unter den Initialen D. F.
DOMINICO FIORENTINO. | KKÄtÄ
was zu unserm Zwecke nothwendig ist. Wir bemerken daher nur,dass der gegebene Name auf einigen Kupferstichen des Meisters vor-komme. Seine Blätter beschreibt Bartsch XVI. p. 356 ff.
Man darf diesen Künstler nicht mit Dominique Barriere von Mar-seille verwechseln.