458 DK. Nr. 1174.
7) [B. No. 8] Die Kamcele in einer Gebirgslandschaft. Linksvorn ein Steinbock, und in der Mitte unten das Zeichen. H. 3 Z.
1 L. Br. 6 Z. 1 L.
In Herold's Hcydenwclt, und in den frühesten Ausgaben derCosmographie.
Folgende Blätter sind nach Bartsch in der Cosmographie desS. Münster von 1550. In der Ausgabe von 1598 kommt nur mehr einTheil vor.
8) [B. No. 2] Ansicht der Stadt Acon in Phöniziern Das Zeichenrechts unten. H. 3 Z. 8 L. Br. 5 Z. 9 L.
9) [H. No. 3J Ansicht von Ober-Baden in der Schweiz. Linksunten das Monogramm. H. 9 Z. 6 L. Br. 13 Z. 6 L.
10) [B. No. 5] Ansicht von Lübeck. Unten in der Mitte das Mono-gramm , und links die Initialen des Formschneiders C. S. H. 3 Z.
2 L. Br. 14 Z. 4 L.
11) [B. No. 6] Ansicht von Lüneburg. Links unten das Monogramm,und rechts C. $. II. 3 Z. 2 L. Br. 14 Z. 4 L.
12) [B. No. 7] Ansicht von Trier. Rechts unten das Monogramm,und die Initialen des I'ormschncidcrs C. S. II. 8 Z. 4 L. Br. 14 Z.
13) [B. No. 9] Ansicht einer unbekannten Stadt. Unten in derMitte das Zeichen. II. 2 Z. 2 L. Br. 2 Z. 9 L.
14) [B. No. 10] Ansicht des l'arlamentshauses in Paris. Unten inder Mitte das Zeichen. II. 2 Z. 3 L. Br. 2 Z. 5 L.
15) [B. No. 18J Innere Ansicht der Cathedrale von Granada. Rechtsunten das Zeichen. II 4 Z. 8 L. Br. 5 Z. 8 L.
Diese Ansicht befindet sich nach Bartsch in der Ausgabe derCosmographie von 1628. Der Stock muss aber schon viel früher be-nutzt worden seyn.
16) [B. No. 19] Innere Ansicht von St. Maria rotonda in Rom.In der Mitte unten das Zeichen. H. 4 Z. 10 L. Br. 5 Z. 7 L.
17) [B. No. 1] Eine Weltkarte. Links unten das Zeichen. H. 9 Z.10 L. Br. 14 Z.
Nach Bartsch befindet sich diese Karte in der Ausgabe derCosmographie von 1550. In der Ausgabe von 1598 fehlt sie.
18) Die Karte zu Polybius römischer Geschichte. Basel Hilft,fol. Das darauf befindliche Zeichen weicht von den obigen Mono-grammen etwas ab, indem das K im I) steht, und oben nicht hinausreicht.
1174. David Kamuel de Kamuel soll nach Brulliot I. No. 1624
Kder Träger dieses Zeichens heissen. Der genannte/ <~V lt Schriftsteller beruft sich auf eine handschriftlichefO v *r N 0 tiz seines Vorgängers an dem königl. Cabinete zuMünchen , welcher das Monogramm auf historischen Zeichnungen ge-funden haben will. In der k. Handzeichnungssammlung zu Münchensind aber deren nicht zu finden , und desswegen sagt Brulliot, dasser nie ein Werk dieses ihm unbekannten Kamuel aus Heidelberg ge-sehen habe. Die Richtigkeit des Monogramms lassen wir dahingestellt,im Namen liegt aber jedenfalls ein Irrthum. Der Meister D. Kamuelwurde wahrscheinlich aus David Kandel oder Kanncl gebildet, es kannsich aber um D. Kandel auch nicht handeln , da dieser StrassburgerKünstler 1524 noch ein kleiner Knabe war. Wir haben unter demMonogramme DA'. No. 1173 und 1177 über ihn gehandelt, und ver-weisen im Uebrigcn auf diese Artikel. Unter ÜKU. kommen wirwieder auf einen David Kännel zurück, und es könnte sich dabei er-weisen, dass auch obiges Monogramm unrichtig gegeben sei.