Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
419
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DF. Nr. 1080 — 1082. 419

Earl Henry of Manchester, des Henry Percy Earl of Northumberland,des Henry Earl of Northumberland, clor Francos Duchcss of Richmond,des Horace Lord Vere, des Dichters George Wythers wurden Guineenbezahlt. Die meisten dieser Bildnisse gehören zu den Seltenheiten,und noch mehrere andere Blätter, worunter jenes mit dein Portraitodes Arztes und berühmten Botanikers Mathias de Lobcll (1615) , unddas des Grafen Ernst von Mansfcld besonders zu nennen sind. De-laram lieferte Blätter für jetzt seltene Geschichtswcrkc, wie für Granger'sBiographical llislory of England, für Clarendon's llislory of the llebellion,für Burnet's History of his own time , für l'cnant's London etc. etc.Nachrichten über solche seltene und merkwürdige Portraits findet manin .1. Caufield's Calcographiana ; the printsteller's chronicle and collectorsguide to the knowledge and value of engraved british portraits. London1014-. Abdrücke von Originalplattcn sind in Woodbum's (laller y ofrare l'ortraits etc. etc. London 1(116, gr. fol. In diesem Werke sindauch Copicn der seltensten und merkwürdigsten Bildnisse.

Auf mehreren Blättern des F. Delaram steht das Monogramm.Auf anderen Bildnissen, sowie auf Titelblättern findet man die InitialenF. D. Seine Blüthezeit fällt um 1614 — 1627.

1080. Feodor August Dietz, grossherzogl. badischer Hofmaler,jl>\l geb. zu Neuenstetteu 1813, gehört zu den ausgezeichnetsten

A J Meistern seines Faches. Wir sahen uns schon 1836 ver--• *' S. anlasst, ihm im Künstler-Lexicon eine hervorragende Stelleeinzuräumen, da sein aufstrebendes Talent zu den schönsten Hoffnungenberechtigte. Dietz lebte damals in München , begab sich aber späternach Paris , wo es ihm wie wenigen gelang, deutsche Gründlichkeitmit jenen Vorzügen zu vereinigen , welche in technischer Hinsicht diefranzösische Schule voraushatte. Das gegebene Monogramm findet mannur auf Bildern und Skizzen aus seiner früheren Zeit, die Hauptwerkedes Künstlers sind mit dem Namen bezeichnet. Als Ergänzung zumKünstler-Lexicon III. S. 400 nennen wir die Geister-Revue des KaisersNapoleon I. , jetzt im Besitz des kaiserlichen Netten , die Zerstörungvon Heidelberg durch den General Melak, Eigcnthum der grossherzogl.Kunsthalle in Carlsruhe, die Erstürmung von Belgrad durch den Chur-fürsten Max Enianucl von Bayorn, Herzog Ernst von Sachsen-Cohurg-Gotha in der Schlacht bei Eckernförde , im Besitze des Herzogs , dieKönigin Marie Eleonore am Sarge Gustav Adolph's u. s. w.

Dietz ist Mitglied der k. Akademie in München, und Ritter des .k. bayerischen Ordens vom hl. Michael.

1081. F. Dittner, Maler und Radiror in Berlin, ist uns durch^ folgendos Werk bekannt: Die Dichter des deutschen Volkes,

S A (& : Album des Gediegensten etc. Berlin bei A Hofmann 1(14-6 ff.•/ X */ In diesem Buche sind Blätter von ihm , deren mit demMonogramme bezeichnet sind.

1082. Johann Georg Dietrich, Maler von Wcissensee, der VaterT-y Qf des berühmten C. W. E. Dietrich, gehört zu den mittcl-

J^"** massigen Malern seinerzeit. Man findet aber noch hübschoZeichnungen von seiner Hand, theils historischen Inhalts, thoils Bildera »s dem Volksleben. Auf Zeichnungen dieser Art soll man die ge-gebenen Monogramme finden. Das eine, oder das andere steht wahr-scheinlich auf dem radirten Blatte , welches R. Weigel, Kunstkatalog£<>• 14,415 , dem älteren Dietrich zuschreiben möchte. Es stellt denKopf eines Greises mit hoher Stirn und langem Barte gegen rechts

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