Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
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400
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400 DC. Nr. 1012 — 1015.

1012. Dominicas Custos, Kupferstecher, welcher oben unter ü.C.EC./DCjF. bereits eingeführt ist, bezeichnete auf solche Weise einige

Jf. Blätter, besonders Bildnisse , welche in den No. 1003 ange-

I). & A. f. gebenen Werken vorkommen. Der Buchstabe A beziehtsich auf diu Stadt Augsburg, und das beigefügte F bedeutet Fecit. Daserste Zeichen steht auf dem Bildnisse der Maria Jokobäa Fugger indem kleinen Fuggcrbuche: Conterfele der Herrn Fugger vnd FrawenFuggerinnen. — Augsburg M D.CXX, fol. Die meisten Portraite sindvon Wolfgang und Lukas Kilinn, den Söhnen des Dom. Custos, undHerausgebern des Werkes. Die zweiten Initialen findet man auf demBildnisse des Job. Fugger in derselben Fortraitsammlung. Nach Brul-liot I. No. 188 sind nicht nur Bildnisse, sondern auch historischeBlätter mit diesen Zeichen verschen.

1013. Daniel Chodowiecki findet unten unter der Abbreviatur DOÜn(j. r eine ausführliche Stelle, da die Initialen DC: f. nach unserer_- ' '' Vermutlmng nur auf einem einzigen Blatte vorkommen, welches

scutio K"S c ' mai111 No. 15 beschreibt. Es stellt Damen vor, welchei^' auf der Bank neben einem Baume sitzen. Unten links ist dasZeichen des Künstlers mit der Jahrzahl i750. Höhe 3 Z. 2 L.Br. 2 Z. 11 L.

Man kennt folgende Abdrücke :I. Von der rein geätzten Platte, mit wenig schatteten Gesichternder Damen.

II. In Aqnatinta ausgeführt, und je früher die Abdrücke, destoschöner die Wirkung.

III. Der Aquatintaton ist fast gänzlich verschwunden, so dass nurdie matte Nadelarbeit blieb.

W. Engelmann fügt in seinem Werke über Chodowiecki keineMonogrammen bei, und somit wissen wir nicht, ob die Initialen desNamens verschlungen sind, oder nicht. Brulliot II. No. 573 gibt dieCursivbuchstaben D C mit der Sylbe sculp. , und bemerkt, dass damiteinige Blätter bezeichnet seyen. Aus Engclmann's Werk geht diesesnicht hervor.

1014. Desconteaux, Formschneidcr und Buchdrucker von Chau-mont, Schüler des älteren Papillon , hinterlicss eine Anzahl von

D0 Vignetten und anderen kleinen Blättern, deren man in Druck-werken findet, welche zu Reims und zu Troyes erschienen. Mehreresind als Copien nach Papillen zu betrachten, wie dieser in seinemTraue hi.il. et prat. de la gravure en bois. Paris 11(16, selbst mittheilt.Damals war Descouteaux noch thätig. Nach der Angabe des genanntenSchriftstellers zeichnete der Künstler D C. Wir kennen nur die Vig-netten in Abbe Velly's Jlistoire de France. Paris 1770 ff. , 4. Aufjener zum 13. Bande stehen die obigen Buchstaben. Diese schöneVignette stellt Schnörkel mit Blumenvasen vor, und auf einem Consolbemerkt man einen Globus, Malerapparate, Bücher u. dgl.

1015. Jerömc David, der Bruder des Charles David, welcheroben mit einem aus 1) C bestehenden Zeichen auftritt, soll nachBrulliot I. No. 1534 der Träger dieses Monogramms seyn. Man

findet es neben andern auf Blättern einer Folge mit Darstellungen ausdem Leben Alexanders des Grossen nach Louis David. .Teröme Davidbediente sich aber gewöhnlich eines aus II D F gebildeten Zeichens,und daher ist unter obigem wahrscheinlich Charles David angedeutet.Die erwähnten Blätter kennt Ch. le Blanc nicht.

TYP