Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
382
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382 DB. Nr. 987 — 969.

Jenes mit dem gegebenen Zeichen stellt Joseph und Putiphar's Frauvor, und kommt in jedem der folgenden Werke vor. Brulliot II. No. 560gibt das Zeichen in etwas abweichender Form.

Icones Catecheseos et virtulum ac vitiorum illustratae numeris JohannisHo/feri Coburgensis. Vitebergae apud haeredes Georgii Ithavv 1357, kl. 8.

Eine spätere, mit Holzschnitten vermehrte Ausgabe hat denselbenTitel, aber mit dem Beisatze: /lern historia passionis Domini noslri JesuChristi effigiala. Vitebergae Anno MÜLX., 8. Sie scheint aus der Offizindes G. Schncllboltz hervorgegangen zu seyn.

Catcchesis srliolae Goltspergensis. scripta a Valentino Trocedofio. cuiuseximia fuit eruditio et pietas. Cum praefalione Ph. Mclanthonis. VitebergaeAnno MULVIII. fol.

Icones Catecheseos chrislianae, item virtulum ac vitiorum carmineelegiaco cxpositae ac illustratae a Ilieronymo Osio. Vitebergae AnnoMDLXV, 8. Dieses Buch scheint G. Schncllboltz gedruckt zu haben.Die spätere Ausgabe hat die Adresse: Vitebergae exe. J. Crato 1669, 8.

967. Donato Bertelli, Kupferstecher und Kunsthändler, war um—. -r> 1560 - 1570 in Venedig thätig. In seinem Verlage er-U » D -> schienen verschiedene Prospekte, welche Bcrtelli's Adresse,

und auch die Initialen D. li. tragen. Man findet diese Blätter gewöhn-lich einzeln, es kommt aber auch ein Titelblatt vor, welches auf eineGesammtausgabc schlicssen lässt. Es ist architektonisch verziert, undin drei Cartouchen steht der Titel : Le Vere lmugini El DescrizioniDelle I'iv Helle Citta Del Mondo etc. Venetiis apud Donalum lierlelli adSignum diui Marci MDLXIX, kl. qu. fol. Dieses Werk hat die Dedi-cation an J. J. Fugger von Kirchberg.

968. Domenico Bertelli stammt aus der Familie des vorher-jCN /2. gehenden Künstlers , wir wissen aber nicht, in welchemA lAv JJ/v- Verhältnisse er zu ihm stehe. Es lebten mehrere Kupfer-stecher und Kunsthändler des Namens Bertelli. Die gegebenen Ini-tialen findet man auf einem malerisch radirten Grundriss von Neapelmit den klein gehaltenen Gebäuden im Aufriss, den Fahrzeugen imGolf und der Umgebung der Stadt. Links auf der Schrifttafel ist dieDedication an Vincentio l'inclli, und am Schlüsse steht D. B. Untenist die Erklärung der Zahlen / — 74. Die Adresse besagt: Veneliaii IIa Libraria del segno di S. Marco in merzaria. Höhe 13 Z. 8 L. ?Br. 18 Z. 9 L.

Heinecke, Dict. des Art. II. p. 647, erwähnt eines Domenico Ber-telli, und eines von diesem herausgegebenen Blattes mit der Adresse:Ad Signum Bibliolhecae D. Marci, Domenico Bertelli exe. Dieselbe Adresse,nur in italienischer Sprache , steht auch auf dem Plane von Neapel,welcher demnach von D. Bertelli herausgegeben, wenn nicht radirtwurde. Der Kunstverleger dieses Namens lebte um 1590 in Venedig,und ist also jünger als Donato Bertelli.

969. David Brentel, Maler und Radirer von Lauingen, dürfteD B 1592. 1 durch diese Initialen seinen Namen angedeutet haben.•p. tj irqo \ Die Kunstgeschichte hat ihn nicht eingezeichnet, undjj t> lOJJ. | ,] a } lcr gorieth er in Vergessenheit. Man findet auchkein grösseres Malwerk von seiner Hand, oder wenigstens ist keinesbezeichnet. Wir haben nur Kunde von einem Stammbaum der P'amilieHainzel und Neithard in Wasserfarben. Dieses Blatt stellt einen Pfaumit ausgebreitetem Schweife vor , und zwischen den Federn sind diebetreffenden Wappenschilde angebracht. Links unten steht der Name