Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
342
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342 D. Nr. 883 — 887.

Guülaume Penn traile avec les .Indiens. Etablissant la Province deTransilvanie dans V Amerique septenlrionale 1601. Nach einem ge-rühmten Gemälde des Benjamin West, dessen Name rechts unten steht.Der Stecher fügte links gegenüber D * sculp. bei, gr. ibl. Es handeltsich wahrscheinlich um eine Copie nach John Hall, gr. qu. fol. R. De-laimay verschmähte es nicht, fremde Blätter nachzustechen. Für Tes-sari's Verlag copirte er z. B. Woollet's Stich der Schlacht von laHogue nach B. West. Auch den Stich des W. Scharp, welcher West'sLandung des Königs Carl II. in Dover vorstellt, hatte er copirt, sowieJ. Hall's Oliver Cromwell, welcher das Parlament auflöset, ebenfallsnach B. West.

883. Jean Daulle, einer der berühmtesten französischen Kupfer-D sr 47 r n 8tec ^ cr seiner Zeit (1703 — 1763), ist durch vieleJJ. SC. Hol). Butter bekannt, welche aber fast alle mit seinemNamen bezeichnet sind. Den Buchstaben D findet man auf einemKupferstiche mit Amor, welcher mit einem Kinde spielt. Im Randesteht: Tu badines ------- Amour. van Dyek pinx. D. sc. 1750, gr. fol.

884. Daniel Düringer, Portrait- und Landschaftsmaler, geb. zuT)4? D Steckburn im Canton Thurgau 1723, gest. daselbst 1786.

Dieser Künstler hinterliess eine Anzahl radirter Land-. Schäften, welche alles übertreffen , was er ausserdem ge-

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ti if leistet hat. Zu den geistreichen Produkten kann man dieBlätter in folgendem Werke zählen : L. M. v. K. neue Fabeln. 3. ver-mehrte und verbesserte Auflage. Mit 50 Kupferslücken. Zürich 1757, 8,Der Verfasser dieses seltenen Fabelbuches, Ludwig Meyer von Knonau,lieferte auch die Zeichnungen, und Düringer, dessen Schwiegersohn,radirte sie sehr gut in Kupfer. Sehr schön und selten ist auch eineFolge von 12 Landschaften mit Wasserpartien und Figurenstaffage.Auf dem ersten Blatte steht: Daniel Düringer 17 inv. {teil 55. H. 3 Z.4 — 7 L. Br. 4 Z. 9 — 10 L. Dann kommen auch zart radirte ein-zelne Blätter mit Landschaften vor. Vier grosse Landschaften, darunterzwei reiche mit Figuren und Vieh, erschienen bei G. Grandhome inParis, gr. qu. fol. Eine Landschaft mit Wanderern und einem Stegehat Hertel's Adresse, qu. fol. Eine radirte und colorirte Ansicht desSchlosses von Baden im Aargau verlegte M. Pfeffinger, qu. fol. Aufmehreren der erwähnten Blätter findet man die gegebenen Zeichen.

885. B. Dörbeck, Lithograph, war in Berlin thätig. Er gehört

Dzu den früheren preussischen Künstlern , welche sich mit dem• Steindrucke befassten. In der Kunsthandlung der Gebrüder Gro-pius erschien von ihm eine Folge von Blättern, welche die AusruferBerlins vorstellen, und theils mit D bezeichnet sind.

886. Paul Durand, Zeichner, Architekt und Archäolog zu Paris,■p\ ist uns durch Holzschnitte von Andrew, Best und Leloir bekannt.■*-'• Durand illustrirte in der Revue generale de V Architecture. —Paris 1(140, die le Nimbe betitelte Abhandlung. Auf den Blätternstehen die Buchstaben D. und l'D. Dann hat Durand auch an fol-gendem Werke Theil: Manuel ä" Iconographie chrclienne greque et lalineavec une introduetion et des noles par M. Didron. Traduit du ManuscritByzantin, le Guide de la peinture par le D. P. Durand. Paris 1045, 8.

887. Medailleure und Münzbeamte , welche mit D zeichneten.7\\ IH. U cl)1 'ig en s bezieht sich dieser Buchstabe nicht immer

D TD) «J JD an * solcl >e; er kann auch die Münzstände, die Münz-stätte und den Münzwerth andeuten, wie wir aus Schlickeysen's Er-