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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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312
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312 CVS. Nr. 805 — 808.

Holz geschnitten haben aber nur die beiden Christoph van Sichern ;Carl van Sichern ist einzig als Kupferstecher bekannt. Man iindetmehren Portraito von seiner Hand, welche theils d.is Monogramm,theils den Namen des Künstlers tragen. Ganz ausgeschrieben ist dieserHilf dem Blatte mit dem Bildnisse der Jsabella von Österreich. RechtsOsten steht: Caroly a Sichern sculpsit et exeudit. Man rindet diesesBlatt neben anderen in folgendem Werke : Historia oder eigentliche undwahrhaft* Beschreibung aller fürnelimen Kriegshändel — so sich in Nieder-landt zugetragen hohen, (ledruckt zu Arnheim hei Johann Jansen Jluch-führer 1004, fol. In Emanuel von Meterens niederländischen Historien,anfänglich in holländischer, dann 1611 und 1614 in deutscher Sprache,kommen diese Bildnisse ebenfalls vor. Die beiden oben gegebenenZeichen stehen auf den Blättern mit den Bildnissen der Königin Eli-sabeth von England, und des Herzogs Franz von Aleucon. Auf anderenBlättern des Künstlers steht ein aus K. V. S. gebildetes Monogramm,welches wir an betreffender Stelle geben. Unter den Initialen C. V. S.werden wir die Fortsetzung liefern.

805. Carl Van Sichern, oder ein unbekannter Kupferstecher,» ~ welcher gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Deutschland, oder

($J\ in der Schweiz lebte. Von Christoph van Sichern kann aberJ keine Rede seyn ; eher könnte man noch an Carl van Sicherndenken , da seine früheren Blätter in jene Zeit fallen. Das gegebeneZeichen findet man auf einem Blatte mit Mutius Scaevola, welcher inGegenwart des l'orsenna und seiner Krieger die Hand über das Feuerhält. Das Zelt ist in einem Walde aufgeschlagen. Links oben beidem Baume, dessen Gipfel in den Plattenrand reicht, bemerkt man dasMonogramm. H. 3 Z. 1 L. Br. 4 Z. 7 L. Ein anderes Blatt diesesMeisters, welches die Bekehrung des Saulus vorstellt, hat ein abweich-endes Monogramm , indem das C fehlt. II. 3 Z. 1 L. Br. 4 Z. 7 L.

806. Christoph van Sichern, Formschneider und Kupferstecher,->y- gf der jüngste dieses Namens, war um 1700 — 1710 in Amster-

***> dam thätig. Man findet einige Bildnisse von seiner Hand, wiejenes des Paul Hochfelder von 1700, kl. fol. Er schnitt auch dieTitelvignette zu den Werken des Vossius : Opera in sex Tomos divisa.Arnstelodami, IHaeu 1701, fol. Diese Vignette ist mit dem gegebenenZeichen versehen, und stellt den Herkules vor, wie er die Hydra er-sehlägt. Neben ihm ist die allegorische Figur der Zeit, und zwischenbeiden schwebt ein Tellurium. Unten auf dem Bande steht: JndefessusAgendo. Von diesem Künstler ist auch das Titelblatt zu Commelin's„Ilortus Amstelaedamensis I70i," fol.

807. Constant Viguier, Zeichner und Maler, geb. zu Paris 1799,p- war Schüler von St. Martin und Roehn sen. Er machte sich

r durch landschaftliche Bilder bekannt, und fertigte auch viele

tf

Zeichnungen zur Illustration von belletristischen Werken. Godardhat nach solchen Zeichnungen 75 Vignetten in Holz geschnitten. Dannfindet man auch lithographirto Blätter von Viguier, meistens Land-schaften mit Staffage. Auf solchen Blättern, und auch auf Gemäldendes Künstlers, steht das Monogramm. Brulliot I. No. 1480 nennt ihnSaint Constant Viguier, wusste aber nicht, auf welchen Werken dasZeichen vorkomme, und wann der Künstler gelebt hatte.

808. C. V Sbranssen oder Sbraussen nennt Brulliot I. No. 1481(\T Q einen Künstler, von dessen Existenz wir uns nicht überzeugenvV O- konnten. Brulliot, und nach ihm Heller, beruft sich auf eineNotiz des bekannten Kunstsammlers J. Ilazard, welcher behauptet, dass