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einem N. de Braeu, und erwähnt ein grosses Blatt nach H. Goltzius,welches Simson mit dem Eselskinnbacken vorstellt. Nach seiner An-gabe ist es C. Braeu sc. bezeichnet, und wenn je, so ist sicher einSchreibfehler anzunehmen, da nur der Name Breen und Bracn vor-kommt. Dieser Wechsel der Orthographie ist von keinem Belang, daeine solche Umwandlung in der holländischen Sprache nicht zu denAusnahmen gehört. Es lebte auch ein Gilles van IJreen, welcher nachAdrian van Ysebrand gestochen hat, Claas van Breen wählte Vor-bilder von C. van Mandcr, J. Matham, van de Velde, Tintoretto,M. Ilceniskerk, C. Clock u. A. Heinecke, Biet. III. p. 321, nenntunsern Künstler C. van Brecht, erwähnt aber zu gleicher Zeit eineFolge von 6 Blättern mit dem Namen C. v. Breen. Von einem Cor-nelia van Brecht kennen wir 6 Blätter mit Goldschmieds - Ornamenten,welche C. V. B. bezeichnet sind.
767. Carl von Blanck, Kunstliebhaber, geb. zu Regensburg 1794,/Crl) besuchte die Akademie in Nürnberg, und fand dann inv |J München an Albrecht Adam einen eminenten Lehrer in der
/S^2^ Malerei, welche aber Planck nicht zur Hauptsache machte,da er als k. bayerischer Postbeamte seine Zeit theilcn mussto.Seine Gemälde verrathen indessen ein schönes Talent. Siebestehen in Landschaften mit Pferden und anderen Thieren,
und sind meist mit dem Monogramme bezeichnet. Die Jahrzahl wechselt.
768. Grispin van den Broeck Hess eine grosse Anzahl von Zcich-
y 1 nurigen und Gemälden in Kupfer stechen, undC. V. B. , C B I. auf Blättern dieser Art steht thcils das aus CVB
P y H__ iii vy I gebildete Monogramm No. 765 , theils sind die
L. v li in. vv. j fnjygjgjj <] cs Namens aufgesetzt. Auch die Kupfer-stecher bedienten sich zuweilen einer Namenschiffre, wie II. Collaert,dessen Monogramm aus HC besteht. Jcronymus Wierx zeichnete //?. W.Die Meister, welche nach C. van den Broeck gestochen haben, sindunter dem Monogramm CVB genannt
769. Cornelis van Brecht, Goldschmied, war um 1650 thätig.C \/TJ ^' c WtiilW seines Namens findet man auf 6 kleinen lllättern*- V i5 ra jf. Ornamenten für Juweliere, welche 1650 erschienen. DerStecher zeichnete / II., d. h. Johannes Hanias, welcher für Paulus Fürstin Nürnberg arbeitete. Auf andern Blättern stehen die Buchstaben CAB,d. h. Cornelius a Brecht.
770. Unbekannter Plastiker, welcher im 16. Jahrhundert lebte.r~> tt r> Im grünen Gewölbe zu Dresden sind in grauen Sand-*■* v.u. ste j n geschnittene Platten in der Art, wie sie IL S. Behamzu Nürnberg um 1500 fertigte. Sie stellen Carrikaturen vor, und dieälteste und merkwürdigste einen Zahnbrecher mit C. V. B. Darunterhat wohl der Künstler seinen Namen augedeutet. Allein es sind auchnoch die Buchstaben B. B. B. 1. V. eingeschnitten.
771. C. van Brugh oder Brügh, Landschaftsmaler, war in derC XI W Welten Hälfte dos 17. Jahrhunderts thätig. Er malte\^i. V . I >. [„ j er •y v r e j gc d cg n. Berchem, und bezeichnete seineBilder meistens mit dem Namen.
772. Carl van Bockel, Kupferstecher, war gegen Ende des 16. Jahr-«. . * hunderte in Paris thätig. Er copirte viele Blätter vonC.J/.Z3/ J. und 11. Sadelcr, welche Eremiten vorstellen, aus demQ \s- [ -f W ei- k e von Martin de Vos : Monumenta Anachorctorum,
■ v ~' ö- _7" und Oraculum Anachorelicum etc. M. de Vos gab sie in