Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
255
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CS. Nr. 660. 255

80) Der Triumph dos Friedens. In Mitte des Blattes sitzt einjunges Mädchen mit dem Oelzweigo in der Linken von Genien um-gehen. Links stürzt ein Krieger die Furien des Krieges mit derLanze zu Boden, und rechts bemerkt man einen Flussgott neben derCeres mit dem Füllhorn. Im Hintergrunde fliehen Soldaten. Untenlinks im Rande: C. Schut in et f., in der Mitte: Trivmphvs l'acis,rechts : C. Galle exe. II. 7 Z. 1 L. und 4 L. Rand. ür. 12 Z.

Im ersten, sehr seltenen Aetzdrucke fehlt die Schrift.

81) Die Vereinigung der Erde mit dem Beiche des Neptun, undder daraus hervorgehende Handel. Reiche Allegorie in grossen Figuren.Com. Schut fecit. Sehr frei radirtes Blatt, s. gr. roy. qu. fol.

82) Die sieben freien Künste, in eben so vielen allegorischenFiguren auf einem Blatte. Rechts ist die Musik vorgestellt, eine dieOrgel spielende weibliche Figur. In der Mitte unterrichtet die Gram-matik einen Knaben. In ihrer Nähe zirkelt die Geographie auf demGlobus u. s. w. Unten links : C. Schut inuent et fecit, in der Mitte :Septem Artes Liberalen. Höhe 9 Z. 1 L. und 6 L. Rand.Br. 14 Z. 1 L.

83 — 89. Die sieben freien Künste. Folge von sieben Blätternmit Figuren - Gruppen in nicht ganz gleicher Grösse. Die erstenAbdrücke sind vor dem Titel, und vor dem Namen des Künstlers.

83) Die Rhetorik. Links sitzt ein junger Mann mit dem Lorbeer-kränze auf dem Haupte und dem Merkurstabe auf einer Art Thron.Rechts neben ihm steht ein etwas älterer Mann, auf welchen dieeinige Stufen tiefer stehenden Personen hören. Im Vorgrunde rechtsliegt eine weibliche Figur mit einer Bandrolle. Der Hintergrundrechts gibt die Ansicht einer Strasse. Unten in der Mitte: lihctorica,links : C. Schut inuent. et fecit. Höhe 8 Z. 3 L. und 10 L. Rand.Br. 11 Z. 6 L.

84) Die Musik. Bei einem Springbrunnen musiciren drei jungeMädchen , und hinter dieser Gruppe bemerkt man einen weiblichenGenius mit Schmetterlingsflügeln. Im Vorgrunde liegen Instrumente.Unten in der Mitte: Musica, links: C. Schul inuent et fecit. In derGrösse des obigen Blattes.

85) Die Geometrie. In Mitte des Blattes sitzen vier Figurenum einen Globus. Rechts steht eine Canone, und links erheben sichzwei grosse Gebäude. Oben schweben drei Genien. Unten in derMitte: (ieomelria, links: C. Schut inuent. et fecit. H. 8 Z. 10 L.und 8 L. Rand. Br. 11 Z. 3 L.

86) Die Arithmetik. Links sitzt ein alter Mann bei einem jungenam Tische mit Geldzählen beschäftigt, und rechts lehnt sich eineweibliche Figur mit der Tafel auf den Tisch. Oben in der Mittesind drei Genien , die sich Geld zuwerfen, und unten rechts sitzenzwei andere Genien bei der Gcldkiste. In Mitte des Randes: Arith-metica. links: C. Schut inuent et fec. In der Grösse des obi-gen Blattes.

87) Die Astrologie. In Mitte des Blattes schwebt eine weiblicheFigur mit grossen Flügeln und einem Sternenkranz um das Haupt.Sie hält den Scepter in der Rechten, und deutet mit der Linken nachder rechts stehenden Sphäre. Neben dieser sitzt ein Mann auf demBoden, und blickt nach der weiblichen Figur. Links beschäftigen sichzwei Genien mit dem Adler, und in der Luft erscheint Phöbus aufdem Sonnenwagen. Unten im Rande: Astrologia , links: C. Schutinuent et fecit. H. 9 Z. 2 L. und 4 L. Rand. Br. 11 Z. 10 L.