Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
208
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208 CP. Nr. 538-542.

der Jahrzahl 1665 auf Gemälden und Zeichnungen von Pauditz. DenInhalt derselben nennt er nicht.

538. Unbekannter Kupferstecher, welcher mit dem Monogram-ms misten C P Mo. 521 Eine Person ist, so dass wir auf

WyTjy den Artikel desselben verweisen, um nicht bereits Ge-

\v\ \\ sa S tes wiederholen zu müssen. Folgende Blätter sind

Cl P. Ay=v mit C 1'. bezeichnet, und fast unauffindbar. "Wir haben

durch Herrn E. Harzen Kunde davon, welcher sie in Mannscripten

der Lütticher Bibliothek eingeklebt fand.

1) Der hl. Trudo stehend im Messgewandc auf einem Drachenmit dem Kirchenmodcllc in der Linken. Rechts ist eine Säule, undlinks schwebt ein Engel mit dem Wappen des Stiftes St. Trudo. Obenist der doppelte Reichsadler, und unten auf Stufen ein Kreuz mit derLegende: Sanctus Trudo 1571. Mit den Initialen C P. Im Randesteht: 0 Trudo trude — speculum. II. 4 Z. 11 L. Br. 3 Z. 1 L.

2) Der hl. Guibert, stehend in Rüstung unter einem Bogen mitdem Kirchenmodelle in der Rechten. An den Seiten sind Heilige inNischen, jener links mit S. B. . rechts mit S. A. (Anton der Eremit)bezeichnet. Links darüber bemerkt man die Figur eines Greises,rechts die Ansicht des Stiftes Gcnbloux. Oben in der Mitte ist einRund mit St. Guibert in "Verehrung eines rechts stehenden hl. Papstes.Unten steht: Sanclus (Suibertus confessor ac fundator monaslerii Gem-blacensis ora pro nobi$ 1567. Mit den Buchstaben C. P. auf demTäfelchen. H. 5 Z. 9 L. Br. 4 Z.

Dieses Blatt ist fein gestochen, aber von schwacher Zeichnung.Es erinnert in Etwas an die Manier des Allard Claaszon.

539. Clemens Perret, Schroibmeister von Brüssel, war um 1560r~> p bis 1570 in Paris thätig. "Wir haben folgendes "Work von

• ' ihm: Exercitatio alphabetica — dementia Perreti 1569. 34 ge-stochene Vorschriften, welche selten vorkommen, kl. fol.

540. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten HälfteC P 16b7 ^ es ^' Jahrhunderts '" Frankreich lebte, oder wenig-

' stens in der Schule jenes Landes seine Studien ge-macht hatte. Nach Brulliot II. No. 475 findet man die Initialen C Pmit der Jahrzahl 1647 auf einem Blatte, welches das von drei Engelnangebetete Jesuskind in der Wiege vorstellt. Rechts bemerkt manJoseph und Maria unter einer Colonnade. H. 8 Z. 9 L. Br. 7 Z.

541. Unbekannter Formschneider, welcher nach Heller, Monogr.-Q p Lexicon S. 86, um 1540 in Frankreich gearbeitet haben soll.

* Er nennt kein Blatt von seiner Hand, und auch Brulliot II.No. 474 sah nie einen Holzschnitt mit C. P. , welcher in jene Zeitfallen könnte. Wir glauben indessen, dass Heller irgend ein Blattmit C. P. gesehen habe.

542. Carl Pier, Zeichner, lebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahr-£ p hunderts in Augsburg. Er fertigte eine grosse Anzahl von

* Zeichnungen für Decorateure, und zum Gebrauche der Kunst-Industrie. Viele sind gestochen, besonders Blätter mit Grottenwerkzur Zierde von Gärten in französischem Geschmacke. Der Kunst-händler Engelbrecht publicirto solche Folgen, andere erschienen beiHertel in Augsburg. Die wenigsten Blätter sind mit C. P. bezeichnet.