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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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200
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200 CP. Nr. 516.

auch Blätter in Holz geschnitten. Erstero Hess Kaiser Carl V. fürTapeten machen, und erst gegen Endo seines Lehens kamen die Form-schnitte zu Stande. Zu den Seiten jedes der reichen Hanptbilder isteine Caryatide, um denselben einen Abschluss zu geben. Das Werkbesteht mit dem Titel und der Schlussvignette in 10 Blättern, qu. fol.,und gr. qu. roy. fol., es kommen aber gewöhnlich nur 7 Blätter vor.Der Titel lautet: Les mocurs et fachom de faire des Turcz, avecq lesReligionx y apartenenles etc. 1533. Auf der Schlussplatte steht: MariaVer-Hülst vcufve du dkl Pierre d'Alosl trepasse en Van MDL a faictimprimer les diu ßgures soubz grace el privilege d'Imperiale Majesle enVan MCCCCCLIII.

Ein zweites Werk mit Holzschnitten nach P. Coeck hat folgendenTitel: De Triumphe van Antwerpen. De seer wonderlycke, schoone,triumphelycke Incompst van den hooghmogendcn I'rince Philips, Princevan Spaignen, Caroli des Vyfden, Keysers sone, in de Stadt van Ant-werpen. Anno MCCCCCXLIX. Duer Cornelium Grapheum. Antwerpen1550, fol. Im Vorworte heisst es, dass die Figuren (Zeichnungen)durch den kaiserlichen Hofmaler Peter van Alost gefertigt wordenseien, und am Schlüsse des Werkes steht: Geprint Tantwerpen voerPeeler Coecke van Aelst — 1550. Die Ausgabe mit holländischem Textist noch viel seltener, als jene mit lateinischem. Sie erschien gleich-zeitig unter folgendem Titel: Spectaculorum in susceptione Philippi Hisp.Prin. Divi Caroli V. Caes. F. An. M.D XLIX. Antverpiac aeditorum miri-ficus Apparatus. Per Cornelium Scrib. Grapheum, eius Vrbil Secretarium,e vere et ad vivum accurale descriptus. Am Ende: Excus. Antverpiae,pro Petro Alosteii. impressore iurato, typis aegidii Disthemii An. 1550Men. Jan.. fol. Die lateinische Ausgabe enthält um zwei Holzschnitteweniger, als die holländische. Es fehlen die reichen Titel- und Schluss-verzierungen. Keiner der Holzschnitte in den erwähnten Werken trägtaber das gegebene Zeichen.

P. Coeck übersetzte auch das fünfte Buch der Architektur desSerlio, welches mit Holzschnitten geziert unter folgendem Titel er-schien : Den vijfflen boeck van Architecturen Scbastiani Serlij in denwelken van diuerschen formen der Templen getractcert etc. Duergesedt WienItaliaensche in nederlandts , duer Peeter Coecke van Aelst doen terlijtSchildere der K. Maiesleyt. — Antwerpen 1653, fol. Keiner der Holz-schnitte ist mit dem Zeichen versehen, und somit kann man es fürPeter Coeck wohl nicht mehr beanspruchen.

516. Pieter Claeisscns oder Ciaessens, Maler und Goldschmiedvon Amsterdam, welcher 1500 geboren wurde, scheint derTräger dieses Zeichens zu seyn. Brulliot I. No. 1421 bringtes mit jenen Monogrammen, welche dem Peter Coeck vonAlost zugeschrieben werden, ohne einen evidenten Beweisdafür liefern zu können. P. Claeissens malte Bildnisse und historischeDarstellungen. Im Museum zu Brügge ist ein Gemälde, welches denTriumph des Friedens vorstellt, eine reiche Allegorio auf Kaiser Garl V.Der Prinz von Oranien besitzt ein Votivbild, welches einen knieendenRitter mit vier Söhnen zeigt. Diese Gemälde beurkunden einen Meister,welcher bereits der manieristischen Richtung verfallen war, aber indieser noch immer ein lobenswerthes Streben zeigt. Vorzüglicher ister in Portraiten, in welchen Charakter und Leben sich paaren. Wirhaben Kunde von einem ausgezeichnet schönen männlichen Bildnisse,welches in den sprechenden Zügen die grösste Aehnlichkeit vermuthenlässt. Auf diesem Bilde steht das zweite Zeichen, und wir glauben,es dem P. Claeisscns zuschreiben zu dürfen. Das erste Monogramm

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