Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
169
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CM. Nr. 432. 169

5) Die hl. Familie mit dem in der Wiege stellenden Jesuskinde,nach dem Gemälde Bafuel's im k. Museum zu Paris, nur dass imStiche eine Fclsennisehe angebracht ist. Ein Blatt dieser Art schreibtTauriscus Eubocus (Graf Lepcl) im Catalogue des estampes gravecsd'apres Bafacl dem C. Matsys /u, es bleibt aber zweifelhaft, ob esvon ihm herrühre. II. 11 Z. 10 L. Br. 9 Z. 10 L.

6) Der blinde Tobias sitzend mit vor sich hingestreckten Händen.Links führt Sara die Ziege fort, und unten rechts ist das Zeichen.H. 2 Z. 7 L. Br. 3 Z. 5 L.

Dieses Blatt gehört zur Folge der Vorstellungen aus der Geschichtedes Tobias, li. No. 1 — 6.

7) Christus beim Gastmahle Simons des Pharisäers, mit Magda-lena, welche ihm die Füsse trocknet. Compositum von fünf Figuren.Oben links ein Tafelchen mit dem Zeichen. II. 2 Z. 3 L. Br.8Z.CL.

Dieses Platt ist jetzt selten zu finden, besonders in sehr schönemAbdrucke. Oefter findet man Exemplare im Zustande der Platt.cn-abnutzung.

8) Christu- am Tische des Pharisäers unter dem Baume. DerCasflieiT sitzt rechts halb vom Hucken gesellen, und Christus zwischenzwei andern Männern, wovon jener zur Linken nach einem Weibedeutet, welches unter der Thüre steht. Rechts öffnet sich die Aus-sicht auf das Feld, und links unten ist das Zeichen des Künstlers.IL 7 Z. 7'/ 2 L. Br. 5 Z. 2'/, L.

9) Die Schmerzensmutter mit dem Leichname des göttlichen Sohnesauf dein Schoosse. Hechts im Grunde zeigt sich der Eingang in dieGrabcshölile. Unten im Bande steht in zwei Zeilen: MirluieUmgelosHonnrnli's Florcnt. etc. Es ist diess die berühmte Pictä, des MichelAngelo in der St. Peterskirche zu Born. Der Stich ist in der Weiseder Grablegung, welche Zani VIII. 2. p. 244 beschreibt. Aeusserst selten.

10) Der Tod der Cleopatra. Sie liegt nackt auf einem Buhebette,und hält nur den linken Schenkel durch ein Gewand bedeckt. Denlinken Arm umschlingt die Schlange, welche sie in die Brust sticht.Im Grunde ist eine Mauer, und links unten auf einem Täfclchcu stehtdas Monogramm mit der Jahrzahl 16ÖQ. IL 3 Z. 6 L. Br. BZ. HI..

Dieses Blatt ist sehr selten, und kommt nie im schwachen Ab-drucke vor.

11) Mars und Venus. Sie sitzen in Umarmung, erstcrer links,und rechts hinter der Venus bemerkt man Cupido. Unten steht:MAUS. VENVS., und das Zeichen. II. 3 Z. Hr. 2 Z. 1 L.

Dieses Blatt ist geätzt, und in Brulliot's Table generale p. 158No. 22 beschrieben.

12) Venus auf dem Bette liegend, und rechts vor ihr Cupido.Oben rechts: CVPIDO, und das Zeichen. H. 1 Z. 11 L. Br. 3 Z. 7 L.

Auch dieses Blatt ist geätzt, und kommt, wie das obige, selten vor.

13) Die Satyrin mit zwei säugenden Jungen unter dem Baumesitzend. Unten rechts das Zeichen. H. 2 Z. 2 L. Br. 1 Z. 8 L.

14) Der Satyr mit dem Kinde am Fusse eines Bäumet sitzend.Das Kind steckt ihm eine Beere von der Traube in den Mund. Mitdem Zeichen rechts unten. Gegenseitige Coiiie nach Marc AntonB. No. 281. IL 4 Z. 7 L. Br. 3 Z. 5 L.

15) Silen auf dem Esel nach rechts hin reitend, und in Begleitungvon zwei Satyrn. In einer runden Einfassung von Ornamenten mitvier Fruchtvasen, und vier Büsten von Kriegern und Frauen. ImGeviert 7 Z.

16) Der Fleiss und die Trägheit, von F. v. Bartsch (Die k. k.Kupferstichsammlung in Wien S. 142) erwähnt. Links liegt ein junger