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88 CI —CIB. Nr. 239 — 243.
Johannes Toklar, der ungarische Kanunergraf, stand von 1461 bis14G9 der Münze in Caschau vor. Der Buchstabe C auf Geprägen be-zieht sich daher auf die Münzstätte, und / bedeutet den Vornamendes Grafen.
Constantin Joblonowski, Stempelschneider zu Olkusz im Gebietevon Krakau, war um 1767 thätig.
239. Crispin van den Broeck, Maler, Architekt und Kupfer-stecher, bediente sich gewöhnlich eines aus CVS bestehendenMonogramms, auf Stichen von Johann Sadeler kommen aber
auch die gegebenen Initialen vor, welche „Crispin Invenit" zu lesensind. Sadelor's Blätter stellen grosso Männer aus der Geschichte desalten Testaments vor, 12.
240. Gornelis Janson van Cenlen fand oben unter dem Mono-J ^yf~ > ^7' gramm CJ. No. 220 eine ausführliche Stelle, sof . y pinxif~ dass uns hier nur Obliegt, über eine Radirung^ «-^ / mit den gegebenen Initialen zu handeln. Siestellt das Bildniss des englischen Generals William Waller in 3 A An-sicht nach links vor. Die Büste umzieht ein ovaler Rahmen mit ver-schiedenen Kriegswaffen, und dieser wird von der Fama gehalten.Unten links steht: C. J. pinxit, in der Mitte die Jahrzahl 10^3, rechts:Rodttcrmondt ineidit, und ganz unten in der Mitte: Pieter Stent Excudit, 4.
Dieses Blatt kannte Bartech nicht. Auch im Artikel über Roder-mont im Künstler-Lexicon fehlt es.
241. Charles Emile Jacque, Zeichner und Radirer zu Paris, fand~ j. oben unter den Buchstaben ChJ. No. 166 eine aus-
C. J./^^S". führliche Stelle, und daher erwähnen wir hier nureines radirten Blattes unter dem Titel: Interieur de Ferme, und mitder Bezeichnung: C.J. lfltß , qu. fei. Es findet sich ursprünglich inder Zeitschrift: L'Artiste.
242 CTACHFR Miin nnclet cincn Kupferstich eines alt-* *' v^ltvvji ii^ix. italienischen Meisters, welcher den Triumphdes Paulus Aemilius Macedonicus vorstellt, B. XIII. p. 106 No. 4.Auf einem Steine stehen die gegebenen Buchstaben, oder der räthsel-hafte Name, unter welchem Bartsch keinen Künstler vermuthen will.M. Duchesne, Notices des Estampes exposees ä la bibliotheque du Roy.III. Ed. Paris 1837, p. 11, legt dieses Blatt dem B. Baldini bei, undHeinecke, Dict. des Artistes I. p. 215 No. 13, will es dem SandroBotticelli vindiciren. Die Stichweise stimmt auch nicht mit jener desB. Baldini, da die Arbeit nicht so mager erscheint als gewöhnlich inden diesem Meister zugeschriebenen Stichen. Mehr Analogie hat derTriumph des Paulus Aemilius mit den Stichen, welche die Triumphedes Petrarca vorstellen, und von Bartsch XIII. p 277 No. 39 — 44irrig dem Nicolctto da Modena zugeschrieben werden. — Das erwähnteBlatt ist sehr selten. Das Exemplar, welches im Gabinet Woodburnsich befand, macht jetzt einen Bestandteil der k. k. Kupferstich-sammlung in Wien. II. 8 Z. 7 L. Br. 10 Z. 9 L.
243. Giovanni Battista de Cavalleriis, Zeichner und Kupfer-stecher, wurde 1525 zu Laghcrino geboren; er nennt sich• auch Tridentinus und Brixianus. Seine Blätter bo-lnden einen Nachahmer des Enea Vico, doch kommter diesem weder hinsichtlich der Zeichnung, noch au (ie-schmack und Wirkung gleich. Sein Werk ist zahlreich.Marolles besass 327 Platter, welche grösstenteils nach