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3685. Bartolomeo Neroni, genannt „Maestro Riccio Sanese",b;„-;„ c ■ Maler, Bildhauer und Baumeister von SienaRiccio Sanese mven. welch ^ r um 15S0 _i573 blühte. Er war ein
Schüler und Schwiegersohn des Sodoma. Der oben gegebene Namefindet sich auf einer Radirung, welche Bartsch XVII. p. 40 beschreibt.Das Blatt stellt den Apostel Paulus vor, wie er mit der Rechten einaufgeschlagenes Buch hält, während er die Linke auf sein Schwertstützt. Am Griffe des Schwertes ist die Jahrzahl ±510. An der Tafelsteht: Riccio Sanese inven. J. G. Cent. Incideb. H. 10 Z. Br. 6 Z.3 L. Der Name ist undeutlich geschrieben und wir sind nicht sicher,ob wir Cent oder Ceni lesen sollen. Ein Stecher dieses Namens istnicht bekannt. Bartsch hat aus diesem Grunde das Blatt nicht unterden Namen des Radirers, sondern unter den des Erfinders oder Zeichnersgebracht.
3686. Richard Zimmermann, Landschaftsmaler in München, geb.n- 7 i 1820 zu Zittau, Bruder des Albert Zimmermann, signirteniCfluru manchmal seine Bilder nur mit seinem Vornamen.
3687. Ernst Ludwig- Riepenhausen, Zeichner und Kupferstechern- f n- \ zu Göttingen, geb. 1765, gest. 1839, dessenmep. /. t litep. SC. Initialen wir bereits IL Nr. 1746 gegebenRieph. Riepenh. f. I haben. Riepenhausen hinterliess eine grosse
• '' " • / • I Anzahl von kleinen Blättern zur Illustration
von Almanachen und andern Büchern, und imitirte nicht ohne Geschickden berühmten D. Chodowiecki und W. Hogarth. Auf solchen findetman die gegebenen Abbreviaturen des Namens.
3688. Jakob Ritschi, Formschneider zu Erfurt, geb. zu Harten-bach 1797, bediente sich zuweilen dieser Monogramme,noch häufiger aber findet man die Initialen R v H aufseineu Blättern; sie sind Ritschi von Hartenbach zu
> '"'"*>' lesen. Der thätige Künstler war anfangs Buchdruckerund nahm im Formschnitt die Arbeiten Gubitz's zum Muster. Seineßlätter sind zahlreich in illustrirten Werken verstreut. Das zweiteZeichen sieht man auf Holzschnitten in Sporschil's Geschichte derDeutschen, Regensburg 1849. Joh. Kirchhoff lieferte die Zeichnungen.
3689. RI S. figuravit ^ eht /T ( ,f e j nem von J-Heinrich Löffler»»US. iva_>. /» fur Altzcnbach in Cöln gestochenen
Blatte, welches bei Gelegenheit der Vermählung des Kaisers Ferdi-nand II. mit der Prinzessin Eleonora Gonzaga erschien, und auf welchemChristus selbst die Verlobten einsegnet. Der Zeichner ist unbekannt.Ö. 11 Z. Br. 14 Z. Auch eine Allegorie auf die Vermählung desKaisers Leopold I. mit Eleonora Magdalena Theresia von der Pfalzz <i Cöln 1676 hat Löffler in 12 Blättern gestochen. J. C. Scholijlieferte die Zeichnung.
3690. Zeichen eines unbekannten Sammlers. Er schrieb dieieBuchstaben auf die Blätter in seinem Besitze.
n.
3691. Paul Kolb, Maler zu Nürnberg, hat sich durch vorstehendesZeichen angedeutet. Es gab zwei Maler dieses Namens inNürnberg, die zu gleicher Zeit lebten und wahrscheinlich alsVater und Sohn zu einander stehen. Der ältere war Schüler