1022 RC. Nr. 3585-3590.
im Mittelgrunde. Im Rande: Anna autem sedebat secus viamquolidie in supercilio montis unde respicere poterat de longisquo. Tob. C. XI. Das Monogramm ist links im Rande.
5—7. Reiche Landschaften mit Gehäuden und Figuren. Sie sindmit dem Monogramme und der Jahrzahl 1603 versehen. Höhe 5 Z-Br. 5 Z. 6—10 L.
8. Die Belagerung der Stadt Bona durch die Truppen des Gross-herzogs von Toskana. Oben in einem Cartouche: Bona litta e Bar-baria — Vescovado di Santo Agoslino. Rechts unten auf einerFelsklippe: Remigius Canla Gallina fecit 1601. II. 13 Z. 7 L.Br. 20 Z. 1 L.
3585. Raphael Custos oder Custodia, Kupferstecher zu Augs-burg, Sohn und Schüler des Dominikus, gest. 1651. Man
X)C findet die gegebenen Zeichen auf Kupfern in den Architcktur-werken des J. Furtenbach in Ulm, für den Custos vielfach1^' thiitig war; ferner auf einem Blatt in Cabala, Spiegel der/v ^ Kunst und Natur in Alchymie. Augsburg 1616, 4.
3586. Unbekannter sächsischer Meister um 1521. Der kgl-sächsische Alterthumsverein in Dresden bewahrt von ihm einen
•"h Altarschrein aus der Kirche zu Reinhardtsdorf. Im Innernsieht man in Schnitzwerk Maria und Anna, wie sie sich das Christus-kind zureichen, und an den Flügeln sind Heilige erhaben geschnitzt.Auf den Aussenseiteu sind Gemälde mit St. Wolfgang und Heinrich fl-Diese Bilder tragen obiges Monogramm mit der Jahrzahl 1521.
3587. Johann Conrad Reutlimann, Goldschmied von Augsburgum 1730. Er gab Ornamente für Goldarbeiter heraus.Wir kennen unter andern eine Folge von 6 Blätternmit dem Titel: Ein neues Büchlein mitl FrantzosischeWLaubwerck. Johan Conrad Reutlimann invent et fecit-
Jeremias Wolff exeudit Aug. Vind.
3588. Unbekannter deutscher Maler. Dr. Nagler fand das,-v /~\ Zeichen auf einem schönen Bilde mit Adam und Eva unterx) i dem Baume der Erkenntniss. Eva ist im Begriff, den ApfelXV-Vy zu nehmen. Das Bild war im Privatbesitz in München-
Nagler will einen Meister aus der Zeit des G. Pencz erkennen.
3589. Unbekannter Maler. Mit diesen Initialen ist eine wasser-n n reiche Landschaft mit Fischerhütten im Museum in Braun-
■"• ^* schweig bezeichnet. Das Bild ist auf Holz gemalt und nichtgross. Den Maler kennt man nicht, er scheint aber ein Niederländeraus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu seyn. An Renier Coyij' 1in Dortrecht ist wohl nicht zu denken, wenigstens kennen wir nichtLandschaften, sondern nur Genrebilder von ihm.
3590. Robert Cruikshank, Formschneider in London, der Sohn1 Kf des Georg Cruikshank, ist durch viele schöne
Blätter bekannt. Wie oben signirt, findet man■jj _ »y. ju deren in: The Tailors Qor Quadrupeds), a Trd-
/v«(<T?4Jl!//v*" gedy for warm wen liier. London 1036.
JIC