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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1021
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RC. Nr. 3583—3584. 1021

nach Lippino's Tod 1505 den Stich begonnen, nachdem er vielleichtdnrch einen Freund in Besitz der Zeichnungen gekommen war. Inmanchen Blättern tritt eine Einwirkung A. Dürer's bestimmt zu Tage,einzelne Figuren und ganze Hintergründe sind aus Stichen desselbenentlehnt, es ist aber nicht anzunehmen, dass Lippino dieses in seinenOriginal-Zeichnungen gethan, nur Robetta kann der Urheber des-

sollicu SGvn.

Bartsch XIII. p. 392 hat von Robetta 2ß Blätter beschrieben undPassavant V. p. 57 das Verzoichniss auf 36 Nummern erweitert. NichtaH4 Blatter tragen die oben gegebenen Initialen, doch kann bei demeigenthümlichen Charakter der Stiche Robctta's kein Zweifel Aber dieEchtheit der nicht signirten Blätter obwalten.

3583. Zeichen des Buchdruckers oder Verlegers Rognault-. Chaudiere oder Reginald Chalderius zu Paris. Es

' steht an einem Schild, welcher von wilden, mit Keulen be-waffneten Männern gehalten wird, und kommt in einer Aus-gabe des Plinius hist. nat. Paris 1816, fol., vor.

3584. Remigius Canta-Gallina, Ingenieur, Zeichner und Kupfer--tn ätzer, gebildet in der Schule der Carracci und des G. Pangi,

HC gest. in Florenz um HWO. Bartsch I\-Gr. XX. p. 57 beschreibtO 38 Blätter von der Hand dieses Meisters, glaubt aber nicht,dass damit das Werk vollständig sei. Dem ist auch nicht so. folgendeRadirungcn fügen wir dem Verzeichnisse bei:

1_4 Folge von vier Landschaften mit biblischer Staffage, mitLeichtigkeit und Geist behandelt. E« sind dietw wahrscheinlich jenevier kleinen Landschaften, welche nach lleinecke's Angabe 1609 beiRossi erschienen und von dem Monogrammisten II. Nr. 194 von der Gegen-seite copirt wurden. Die Copien haben wir unter jenem Zeichen an-gedeutet Sie tragen das Monogramm des R. Canta-Gallina, sind aberdurch die gegenseitige Darstellung, durch die fehlerhaften Unterschriftenund durch ihr mittolmüssiges Machwerk kenntlich. Höhe der Vor-stellungen 3 Z. 1-3 L. Br. 4 Z. 3 L.

U Landschaft mit dem Heilande, welcher im Vorgrunde zu zwei

Jümrern spricht. Im Mittelgrunde stehen zwei Baumgruppen,

zwischen welchen man die Aussicht, auf eine Stadt hat. Im

Rande steht- Ego cilmm habeo maiiducare quem vos nesettis.

Io C 4. Remigius Canta Gallina ISurgensis Inventur.

21 Landschaft mit Christus am Brunnen rechts vor dem Hause im

} K gründe, welchem sich das Weib mit dem Wassergefasse

nähert m Vorgrunde links stehen zwei Männer, und auf der

Anhöhe in Mitte des Blattes bemerkt man einen Ochsen. Im

Unterrande steht: Jesus fatigatus ex itinere sedebal sie supra

oniem Io. C. *. In der Ecke ist das Monogramm.

tt Landschaft mit dem jungen Tobias, welcher auf die Weisung

} de Engels hin den Arm* nach dem Fische ausstreckt. Sie st

rechts von einem Flusse durchschnitten, dessen felsige Ufer

hie und da mit »tarnen besetzt sind. Im Rande: Apprehende

branchiam eins et exentera eum, et cor ejus et fei et teeur

reZneZi Tob. Cap. VI. In der Ecke rechts ist das Zeichen.

4) Landschaft mit dem Engel und Tobias, welcher den $"&**

Fisch traut. Rechts fliesst Wasser zwischen hohen Wern, *M

aus dem VÖrgrunde führt ein Weg zum Hause auf der Höhe