Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1019
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RB. Nr. 3S70-3576. 101»

3570. R. Bonillat, verehelichte Maqueret, Blumenmalerin,f^. f-p. welche in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts für"/■*> f/r) die Porzellan-Manufaktur in Sevres thätig war. Gcfässe

dieser Anstalt mit Blumenbouquets tragen die gegebenenBuchstaben.

3571. R. Blök oder Blokh, Kupferstecher von Amsterdam, war7-) -n n um 1760 thätig. Er stach Bildnisse und Kupfer für/t-.-D-J^. Bücher.

3572. Rudolph Bornemann, herzoglich braunschweigischerMiinz-T> t> meistcr zu Zellerfeld zwischen 168(1—1710, bediente sich**•• ■"• auf Geprägcn der Initialen ß. B. Es gibt ein Messing-

Jeton mit seinem Portrait und Wappen.

3573. Unbekannter Formschneider, der vielleicht in Wien ge-d T> arbeitet hat. Man findet die Buchstaben unter dem Bildniss

" des Joh. Bifrous, im Donatus minor cum latone. Viennae,H. Vielor 1516, 4.

3574. Robert Francis Bonnart, Maler und Kupferstecher zuTt Ji i\e\ \ P ar ' s ' S e ^- utn 164") war Schüler des A. F. van

• ■"• ac • l der Meulen und zuletzt Professor an der Akademie.R. B. t)inx. | ^ an findet die Initialen auf Stichen nach ihm von' ' N. Bonnart. Wir nennen eine Himmelfahrt Maria:

Vassomplion de la St. Vierge. — Tous nous relienl etc. , kl. fol.;einen St. Paulus, in einem grossen Buche schreibend: CPest le docteurdes nations etc., kl, fol. Auch auf Blättern mit französischen Costümenaus der Zeit Ludwigs XIV. stehen die Initialen.

3575. Nach Bartsch XIII. p. 281 Nr. 48 stehen die Initialen R.B.D TJ auf einem Kupferstiche des Nicoletto da Modena. Das Blatt

stellt die Pallas dar, sie hält mit der erhobenen Rechteneinen Helm und in der Linken einen Speer. Oben an einem Pfeiler:DIVA PALLAS, und darunter eine Cavtouche mit R. B. II. 5 Z. 6 L.Br. 3 Z. 10 L. Die Buchstaben sind nicht gedeutet, vielleicht beziehenSie sich auf den Zeichner des Blattes. Im R könnte man allenfallsNicolctto's Stammnamen „Rosex" erkennen, wenn nur der zweite Buch-stabe B keine Schwierigkeiten machte, zudem brachte Nicoletto ineiner zweiten Cartouche seinen vollen Namen auf die Platte; man kannalso mit grosser Wahrscheinlichkeit annehmen, dass die lnitialon R. B.8ich nicht auf ihn beziehen.

3576. Rene Boyvin, Zeichner und Kupferstecher, über den wirß !, x schon im ersten Bande gehandelt haben. Brulliot II."• "• Nr. 2389 bemerkt, dass Boyvin Portraits mit den InitialenR.B SC I fi.ß. gezeichnet habe, wir finden aber bei Robert-Dumesnil

' ' keine so signirten Blätter aufgeführt, sondern alle Portraitstragen das gewöhnliche, unter I. Nr.2021 gegebene Monogramm. Brulliotscheint hier im Irrthum gewesen zu seyn.

Nach Brulliot soll sich auch Robert Boissard der InitialenR B. bedient haben. Boissard's Zeichen ist ebenfalls im ersten Bande"-nter Nr. 2022 gegeben, es hat grosse Aehnlichkeit mit demjenigendes R. Boyvin. Ob Portraits mit den getrennten Initialen, wie Brulliotangibt, vorkommen, müssen wir unentschieden lassen, bekannt sindxU ns nur solche mit dem im ersten Bande gegebenen Zeichen.