PV. Nr. 3374—3379. 977
"•»'4. Philipp van Buren, Baron von Vauxmarcus, Kunst-
<JVBf„„. >, „ n« Dilettant zu Rem um 1790, signirte meh-
IPltt ^' ^' 788 rer0 Radirun 6 en mit ob 'g cn deichen. Sie
w ^f 1788 J$fjT9i stellen Thiere in ganzen Figuren und
v 0u 12 Thierköpfe vor und bilden eine Folge
licht attern - Doch ist mit diesen das Werk des Dilettanten noch
g eta erschöpft, da er auch vereinzelte Versuche in der Radirkunst
»«f5. Pieter van Bloemen, genannt Standarto, Pferde- und
7~) T 7«- /-> Schlachtenmaler, von welchem wir bereits unter
r* \/ D Nr. 33615 ein anderes Zeichen abgebildet haben. In
• V . KJ , deutschen Gallerien sind viele Bilder von ihm und
3 U r» auf solchen kommen die Initialen vor: im Schloss
Gall C - iSaU - ist ein Pferdestall mit der Jahrzahl 1716, in der Dresdener
ftcisp"? ci "° Landschaft mit Huinon und Vieh, ein Wirthshaus mit
p yß n ,7 18, auch in Berlin und Schlcissheim sind Bilder mit
J 'b. Pieter van Bleek, Portraitmaler und Kupferstecher, geb.
SjSrt o//7) im Haag 1700, gest. in London 1704. Er hat eine<^S\/ ^ Ut). Reihe geschickt ausgeführter Schwarzkunstblättor^<jj . hinterlassen, zum Theil nach eigenen, zum Thcil
ö f^ft Of nach fremden Zeichnungen, und mehrere von diesenv V 9K -fc Müttern tragen die Initialen. Wir nennen das
P v " * > ^Jy & Portrait des Bildhauers Franc, de Quesnoy 1751* V . \\ V nacn ^- van Dyck, ein Hauptblatt der Schabkunst,ü 0r ., * * ' • ein Portrait von Rembrandt 1747, eine Ruhe aufd e . £ ln °ht nach Aegyptcn nach A. van der Werff, einen kleinen aufB«nlange stehenden Christus u. A.
"'«• Pieter vaH Bloemen, genannt Standarto. Brulliot führtQ> c\")C7>« d ' e Zeichen auf, welche auf Gemälden dieses Künstlers^•' *J*J$. und auf Stichen nach demselben sich befinden. Es istversi 1 auer aucu bekannt, dass van Bloemen im Radiren sich
■Blatt habe, und somit schreibt ihm Borner obige Initialen zu. Dasg 0r - ;. a, 'f welchem die Buchstaben stehen, stellt einen etwas nach linksd cs ct 'teten glatthaarigen Hund dar. Er steht auf einem Terrain, an111'it Cn and hinten links ein paar Büsche und die Fronte eines Hausess 'ch raucne ndem Schornstein sichtbar sind. Die Buchstaben befindeni s . \'nten von der Mitte aus nach rechts, und das verschlungene BSm 't Schraifirungen bodeckt. H. 4 Z. 7 L. Br. 2 Z. 9—10 L.
D\r Puocio Capanna bezeichnete in S. Domenico zu Pistoja
f m V CClO DI FIORENZA ME FECIT. *J%$*
V as . re,lz o, Maria und Johannes. Auf diese Inschrift hin läugnet•Wi?' class dfir Künstler aus Assisi stamme, da die Familie CapannaentseV oillll cimisch ist. Don Streit hob Bahlinucci, II Dcc. 4. Nota (a),Puco" en durch ein Document der alten Künstler-Confraternität, welcherEs i, 10 an Rehörte. In diesem heisst er „Puccio di ser Fireme Capanna".'ess also sein Vater Firenze, und daher nennt er sich P. di Fiorenza.
V> "'"«»• Pieter van de Berghe oder Berge, Maler und Knpfer-
V. D Ti Stecher von Amsterdam. Ueber diesen Meister ist
n ür ' ' IL Nr. 1427 ausführlich gehandelt, hier haben wir
IninJS' 1 bemerken, dass er sich auch auf Kupferstichen der obigen
"'«•Ion bediente.
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