PH. Nr. 3005—3009. 89?
ller l'ommerschen Agende, welche l.'iilt bei Andreas Kellner in Stettinpflruckt wurde, 4. Das Blättchon muss schon in einem früheren"nicke vorkommen, denn lü'Jl lebte P. Hille nicht mehr.
Im Kräuterbuche des Peter Andreas Matthioli ist ein Blatt mitf " tüfli, welches die Zibetkatze vorstellt. Dieses Blatt kann von• Hille nicht herrühren.
3005. P. Huault, Formschneider, war um 17(50 ■■ 1780 in ParisP Jj thätig. In Druckwerken findet man Vignetten mit P H.p In Antwerpen lobte um 1612 ebenfalls ein PH zeichnender
0l 'nischncider. Er schnitt Vignetten für Buchdrucker.
«006. Unbekannter Medailleur oder Former. Man findet Me-P Li daillen mit dem Brustbilde des Reformators Philipp MrlanchthouS ,, vor 1Ö43, welche nach Holzenthul (Skizzen zur Kunstgeschichte
: *•'?) dem Uieronymus Magdeburger zugeschrieben werden. Wir kennen°' ni - solche in Bronze mit dem Brustbilde Melanchthons, hei welchem*l>er pff steht, was nicht den Reformator bedeuten kann, da dessen• amo in der Umschrift vorkommt. Die Denkmünze ist gegossen, undS* Mazzuchelli Tab. 67, 4 abgebildet. Ein Zeitgenosse des Künstlers.
■corg Agricola, der Verfasser des Liber de mensuris et ponderibus,hfta!' e " e '• 5 '' 50 ? behauptet, dass H. Magdeburger zu Meisscn mit aller-."Chster Bewilligung eine Menge Portraits sächsischer Kürsten und
"ruhrnter Personen gefertiget habe; es lässt sich aber nicht bestimmen.j?lche Schaumünzen der Fürsten Krnestinischor und Albertinischer
'•nie, deren in Tentzel's Saxonia Numismatica vorkommen, von die-
ftni Künstler herrühren, da sie nicht bezeichnet sind.
Magdeburger war eine Zeit lang Schmiedemeister in der Münze' u 'relburg, der Herzog Georg zu Sachsen ernannte ihn aber später
' m Medailleur au der Münze in Annaberg. Später übte er seine* Un *t in Meissen.
«007. Unbekannter Medailleur, welcher zu Anfang des IS. Jahr-r, J-{ hunderts in der Schweiz lebte. Die Initialen findet man aufa ' einer Denkmünze von 1707, welche sieb auf die Vereinigunger evangelischen Cantone bezieht.
«008. Peter von Hess, Schlachtenmaler und k. bayer. Hofmaler,
Qd^r (T>flC ' s( '"' dritten Bande unter // P Nr. 13S5 cin-
u? \iJ>sC,J ^)\j geführt, da der Buchstabe P auch in // gestellt
Uni haben mich das Verzeichnis« seiner radirten Blätter gegeben,
', darunter auch jene genannt, auf welchen die gegebenen ßueh-
«'oen vorkommen. Vgl. ill. Nr. 13!».
<1UQ9. Peter Feddos van Harlingen, Maler, Zeichner und Radirer,1 fcV G) kommt schon üben mit einem einfachen aus PH
I , rf\, /J, ß-j bestehenden Monogramme vor, die gegebenentu- ' 7 Zeichen scheinen aber aus PHA zu bestehe»,
-^1 je. J^f Q /Q da sich der Künstler auch Peter van 11 ai-8ei«t ■ ' ' " lin K tM1 lll ' nnt ' Sl ' ilic Blätter sind breit undgor ,? Cl1 ra(,irt - l,mi bestehen in Bildnissen, historischen und allc-fUn' S Darstelhuigen, sowie in Titelblättern und anderen Vcrzie-
terif 0 "' ' >as Monogramm kommt einzeln nur auf den wenigsten Blät-Wie vor - öfter in Verbindung mit dem Namen, und auch so gebildet,pn rechts oben gegeben. In der Abbreviatur lesen wir: PHar. ine,2 eicl" ? ' l 'H" r l">g, und ausgeschrieben PHarlingensis —. Das Zahl-
lt " nach dem ersten Monogramme, d. i. Anno 161!!, wechselt.
«haosraauatsteu Bd. IV. 57