Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
896
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896 PH. Nr. 3002-3004.

Hute vorstellt, wie er Büchse und Gabel zum Autlegen trügt. An

seinem Pulverhorno steht:

1ACOB DAMÄ V PIPSKN, aus dein Land Lüneburg, sein spt"' 1ist te zoll u. er ist 98 zoll Lang kan in die Höhe reicht*l'2(i zoll, s. Alters 23'/% Jar —, kam in Nürnbe A. 1618.

H. 5 Z. <i L. Br. 3 Z. I L.

Es gibt zweierlei Abdrücke, indem Daman den Degen au '''''

rechten und an der linken Seite trägt. Man scheint Gegendrü«» 8

gemacht zu haben, .

3002. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten TIälf' ep j_r des 18. Jahrhunderts thätig war. Kin radirtes Blatt mit di<--

sen Buchstaben stellt den Gott der Zeit dar, wie er über de" 1Bemühen, das Monument, auf welches ein Engel das Wort Vertu e" 1 'gräbt, zu stürmen, seine Sense abbricht. Unten ist die Dedication de«J. M. Bruuings an Mr. Armbruster. Dieses Blatt findet man im zweit*"Bande von L'Histoire de la vertueuse Pamela von Graudisson. Frank'fürt und Leipzig 1771, 8.

3003. Philipp Ueinel, Genrcmaler und tladirer, geb. zu W'

PI_| |)ij| ; reuth 1800. besuchte die Akademie in München.. JH.. f 1 JH..' um sich für das Fach der Historienmalerei a,us zu 'f/!2fi bilden, musste aber zum Erwerb Bildnisse mal e "'

Später gründete er seinen Huf mit Bildern W*Pff P H P ( ' um l jC ' l£m ''es bayerischen Gebirgsvolkes , ">"/ ' ' zuletzt malte er auch Landschaften mit Staffatf 6,

Seine Gemälde sind sehr vollendet, und bei richtiger Zeichnung v °'|trefflicher Färbung. Auf mehreren kommen die Initialen des Nanie nSmit wechselnder Jahrzahl vor. Den 20. Juli 1843 starb der Künstlet'Ueinel hat auch mehrere Blätter' radirt und lithographirt. D r 'Andresen hat sie in seinen deutschen Maler-Radirern des I!). Jahr*huuderts beschrieben. Das Blatt mit dem dritten Zeichen stellt eine"U der Thüre eines Gewölbes sitzenden Dudelsackpfeifer vor. Lio» 1oben am Pfeiler des Bogens bemerkt man das Zeichen mit dem Bei"satze : am Volksfeste 1888 zu Nürnberg. H. ;> Z. 1) L. Br. 4 *•

I L. Das Gemälde wurde 1830 vom nürnberger Kunstverein ""'gekauft.

1) Der Marktbauer. Kniestück. H. 7 Z. 4 L. Br. 6 Z. 4 h-

2) Die Sennerin zwischen zwei Böcken. II. 7 Z. 2 L. Br. : ' '"

II L.

3) Zwei bei dem Hanse sitzende oberbayerische Landmädcnei •1840. H. 5 Z. 1 L. Br. 6 Z. I L.

4—(!) Die Burgruinen Neudeck und Rabeneck in der fr;inkisc" eSchweiz. II. 8 Z. 3 L. Br. 11 Z. 11 L.

7) 12 Ansichten der vorzüglichsten Landschaftspartien aus Frank 0 ' ■1839. Original-Lithographien. Die Radirungen Nr. 4—0 bilden (, ' l " !1Bestandteil dieser Folge, qu. fol. T

8) Der Hirtenbursche. Lithographie. II. II Z. 2 L. Br. 9 Z. »*!'

9) Die Linde zu Donndorf bei Bayreuth. IL 13 Z. 9 L. Br. M /J '

3004. Unbekannter Pormschneider, vielleicht l'eter "' 'gp TT der sich gewöhnlich eine-: aus /'///'' bestehenden Monografl>

1 rl bediente. Peter Hille arbeitete in Frankfurt, a. d. Oder. Lkennen durch Herrn Wiochmann-Kadow ein Blättchen mit P "■ . ,stellt in Medaillon den David vor, wie er knieend zu dem aus "*jL t6 ]blickenden Gott Vater betet. Diese Vignette befindet sich auf dem 1