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876 P F. Nr. 2936-2940.
Die zwölf guten Holzschnitte stellen die Könige und Fürsten inganzen Figuren vor. Passavant geht nicht darauf ein, weil Bartschein Blatt aus denselben anzeigt.
Dann erwähnt Passavant nach Brulliot ein Work mit Holzschnitten!welche P. F. gezeichnet sind: Der Hungern Chronica, von AthH abis auf König Ludwig 1526. Von H. Haugen. Gedruckt durch Han sMetzkers, Burger zu Wien 153b, fol. Auf fünf Blättern kommendie Initialen P. F. vor. H. !> Z. 1 L. Br. 3 Z. 4 L.
Diese Holzschnitte sind kaum von P. Flötner, nicht einmal derZeichnung nach. Die unbezeichneten Blätter verrathen verschiedeneHände.
2936. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des
F-_, 17. Jahrhunderts thätig war. Man findet ein radirtes' M Blatt, welches Reiter im Kampfe vorstellt. In der Mit**a -IL a schleift ein Reiter einen Mann am Schweife seines Pferdes,und hinter ihm und seinem Nachbar stehen zwei Fahnenträger. I}"Grunde rechts breitet sich die Stadt aus, gr. qu. fol. Man wollte dieComposition dem Rafael zuschreiben, und unter den Initialen P F denFranz Perrier vermuthen. Letzterer hat aber dieses Blatt nicht radir 1 -
2937. Paul Farinati, Historienmaler und Radirer, geb. zu Verona1S22, gfist. 1606, hinterliess mehrere radirto Blätter,welche Bartsch XVI. p. 161 beschreibt. Auf einige 0
P kommen die Initialen vor, und auch die Schnecke, welche
f< ein Wahrzeichen für Farinati ist. Wir nennen folgendeA Xa „..,,
Blatter:B.4] Die Charitas mit zwei Kindern. H. 8Z. 4L. Br. 8Z. 7L-B.6] Venus und Amor auf Wolken, 1Ü66. H.WZ. Br.9Z.6L-B. 8J Amor in einer Landschaft schlafend. II. 5 Z. Br. 7 Z. 3 L-B. 9] Der betrunkene Silen von Amoretten umgeben. In Fries-form. H. 4 Z. 10 L. Br. 13 Z.
K) Sechs Genien, welche das Kreuz und die Marterinstrumentetragen, nach P. Farinati von Orazio Farinati radirt. B. 5.
2938. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte de 9^ 16. Jahrhunderts in Italien thätig war. Brulliot D-
Pf/ljß V- 2246 bringt ihn mit Paul Farinati in Beziehung,letzterer hat aber durch diese Buchstaben seinen Namennicht angedeutet. Man findet sie mit der Jahrzahl 1S78 auf einemschön radirten Blatte mit dem Begräbniss der hl. Catharina in gegen-seitiger Copie eines Blattes von Cornelius Gort aus dem Jahre IX' 0,Die Heilige liegt auf einem von zwei Engeln gehaltenen Tuche u " edem Grabe. In der Mitte steht ein dritter Engel mit ausgebreitetenFlügeln, links liegt das zerbrochene Rad und das Schwert auf deinBoden. Links unten PF i578, im Rande: Diva catarina Virgo emartiris. H. 7 Z. 1 L. Br. 4 Z. 10 L. Rand 2 L.
2939. Cristoforo Castelli von Parma ist im ersten Bande Nr. 237ff _, eingeführt, und wir verweisen zunächst auf jenen Artike •H-P-F. Die Säule mit den Initialen P. F. findet man auf Holzschnittenin einer Ausgabe des Dante, welche um lüOO in Venedig gcdrn<*wurde, und auch in späteren Werken. Vgl. I. Nr. 2374.
2940. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte d^p y 17. Jahrhunderts in Italien thätig war. Die Initiale» il .y er ' r " man auf einem kleinen radirten Blatte mit der hl. Fam» 1
von Francesco Curti.
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