Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
868
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868 P D. Nr. 289S-2900.

des grossen Brandes in Rotterdam den 11. März 1779: P. De Ma resculp. 0. Haasbroeck del., fol. Zu den Seltenheiten gehört dasjüngste Gericht nach Lukas von Leyden auf drei Blättern in Umrissen,gr. fol. Ein anderes Blatt stellt eine Frau in Ohnmacht über denEmpfang eines Briefes vor. Die Magd steht mit gefalteten Händenvor ihr. Nach F. van Mieris schön geätzt, kl. fol. Dann radirWP. de Marc auch mehrere kleine Blätter nach Christina Chalon, aulwelchen meist die obigen Buchstaben vorkommen.

2895. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte desV T) V V ^' Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Im Cabinet

zu München ist eine Zeichnung mit der Marter deshl. Vitus im Oelkessel. Die Composition ist reich und gut durch-geführt.

2896. Peter de Stom soll nach einer handschriftlichen Notizp t-» c des Chev. J. Hazard Zeichnungen mit den Initialen hinter-

• • ' lassen haben, man kennt aber einen Künstler diesesNamens nicht näher. .

Pater Dionysius Straus, geb. zu Trebau in Mähren 1660, sollebenfalls P. D. S. gezeichnet haben.

2897. Petrus de Vigne, Bildhauer, geb. zu Gent 1812, war

Pr\ ~\T Schüler von Calloigne, und vollendete dann seine Studie 0• ■'-'• * • in Rom. Im Jahre 1841 kam er wieder in seine Vater-stadt zurück, und machte sich durch Figuren und Basreliefs eine 0rühmlichen Namen. Die k. Akademie zählte ihn bald zu ihren KW'gliedern. Auf kleineren Bildwerken kommen die Initialen vor.

2898. Perino del Vaga, auch Perino de' Ceri, und P. Bonacorsi(p a . , nach seinem Vater genannt, kommt hier nur als Zeichne'

\ .TJ.y. in Betracht. Im Cabinet Wallerstein sind drei Zeichnunge 11in Umrissen : zwei aus der Mythe des Apollo, darunter dessen Geburt,und dann die Strafe des Marsyas. Auf letzterer Zeichnung komffl eDdie obigen Buchstaben vor.

Virgil Solis stach ein Blatt mit Venus, Pallas und Juno, welch« 9Bartsch IX. p. 258 Nr. HO beschreibt. Unten gegen die Mitte steht'Traum Paris. P. D. V. H. 2 Z. 5 L. Br. 3 Z. 1 L. Bartsch fr«j£>ob diese Buchstaben sich auf Perino del Vaga beziehen. Es dün'richtig seyn. Auf einem Gemälde aus der Gallerie Bayntun, welch1853 in London verkauft wurde, steht: Pierino Del Vaga 1533, aUeinem anderen: Perino Din. Vag.

2899. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg tbftti^£7> C7\ aber nach der Probe seiner Gravirkunst unbedeuteDd . JJ war. J. A. Börner fand ein Blatt mit Ornamente^

«i7 Q, R wo unten zwei grosse Schnecken auf Schweifung

c.cvyo sitzen. Achteck. H. 2 Z. 5 L. Br. 2 Z. 3 L. Solw» e

VV Musterblätter wurden in Nürnberg der Goldschnn e0zunft übergeben.

2900. Panl de Zetter, Kupferstecher von Hanau, stach zu Anf»"*P. D. Z. f. 1 des 17. Jahrhunderts Bildnisse von sehr n»«« 1P. D. Z. /. > massigem Werthe. Auf solchen Blättern komm

IJunov. \ ^' e Initialen vor.