866 P D. Nr. 2888-2890.
Christus bei der Samariterin am Brunnen dar. Er sitzt rechts aufeiner kleinen Erhöhung und das Weib kniet mit gekreuzten Armenvor ihm. Im Rande steht: Dicit ei mulier, Domine, vide auoaYropheta esto. Juan 4., und links: /'. De Greb. inuent. H. 10 "•11 L., Br. 8 Z.
Dieses Blatt ist in Eembrandt's Weise radirt, und wohl vonGrebber. Im ersten Drucke fehlt die Abbreviatur im Rande.
2888. Pieter de Mare, Kupferstecher, findet unter P. de M-P Dp M f ewe ausführliche Stelle. Das radirte Blatt mit diesen
• {'. Buchstaben stellt einen ausdrucksvollen Mannskop"
in Profil nach D. Teniers vor.
2889. Paul von Stetten, Kunstliebhaber und Schriftsteller vonÄ.Ä. *. Augsburg (1731—1808), hinterliess einige radirte Land'ß-d-Sb.Jc. Schäften, welche grösstenteils mit dem Namen bezeichnetsind. In folgendem Werke kommen Vignetten vor: Erläuterung " etin Kupfer gestochenen Vorstellungen aus der Geschichte der Reichs-stadt Augsburg iT65, ♦. Vor jedem der zehn Briefe ist eine la n ' i -schaftliche Vignette, theils wie oben bezeichnet. II. 2 Z. 5 L., B r>4 Z. 9—10 L. Die 18 grösseren Blätter sind von verschiedenenKünstlern gestochen.
2890. Peter Fransz de Grebber, Historien- und Bildnissmalcr>
Pttc-v .^^ ^ auch Radirer, soll 1600 in Haarlem geborenJjo,, X. iöi- -f seyn, es fehlen aber die weiteren Nachrichtenn t>v <7) 770" UDer i ' ln< Au ^ Gemälden findet man das erste
r^/J-ÜU: Zeichen mit den Jahrzahlen 1634— 1655. D a9 '
selb* und die übrigen Monogramme wechseln auch auf Kupferstichenvon C. Bloemaert, C. Koninck, A. Riedel u. A. nach Gemälden undZeichnungen von de Grebber. Nach 1635 dürfte der Künstler nichtlang mehr gelebt haben, denn er wurde wohl um 1600 geboren, zwisebe 01590 und 1600.
Dieser Meister hinterliess auch radirte Blätter mit dem Mono-gramme, welche aber zu den Seltenheiten gehören.
1) Joseph legt im Gefängnisse den beiden Gefährten die'Träum 6aus. Sehr geistreich behandelt, kl. fol.
2) Susanna im Bade von den Alten überrascht. Links unten dasMonogramm mit dem Buchstaben f, rechts 1655. Im Rande steht-CONSTANS, fol.
3) Die hl._Jungfrau mit dem Jesuskinde in halber Figur. In dc rMitte unten auf dem Leintuche, auf welchem der kleine Jesus schla» 1 'das Monogramm, links im Schatten die Jahrzahl 1651, fol.
4) Christus bei der Samariterin am Brunnen, siehe deu ArtiK elNr. 2887.
5) Der hl. Ilieronymus. Er sitzt in einer Höhle gegen recht»gewandt und schreibt. In der linken Hand hält er eine Lupe auf 4 e ?JPapierstreifen. Links bemerkt man den Löwen. Unten in der Miy 6ist das Monogramm, in welchem das D nicht deutlich hervortritt. 1DSpagnolettos Manier, fol.
6) Die hl. Magdalena im Gebete vor dem Crucifixe , halbe Fiff a *gegen rechts. Gut gezeichnet. Unten im Rande in zwei Zeilen: #' ctibi Remittuntur Peccata eius multa: Quoniam Dilexit mulW m 'Luc. Cap. 7, fol.