Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
851
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PB. Nr. 2825—2829. 851

&o25. Daniel Chodowiecki bezeichnete auf solche Weise ein

p B del. d Marienfeld 1758. Blatt welches Husaren und Mönche

f ' auf den Kniccn vorstellt, wie sie

E ii Gesundheit des Königs von Preussen trinken. Im Rande steht:

* lebe der Konig von Preussen, links: PBdel. ä Marienfeld 1750,rechts: J. Vogel Sc. A. V. H. 3 Z. 3 L. Br. 5 Z. 1 L.

, J- G. Schmidt und F. C. Geyser haben dieses Blatt copirt, und

er Sammler hat daher zu unterscheiden.

, Chodowiecki wählte zur Darstellung eine Anekdote aus dem Leben

es Herzogs Ferdinand von Braunschweig, auf welchen sich die Buch-in 1 ' \ " .' ^ beziehen. Der Herzog hörte, dass die Mönche des KlostersMarienthal auf den König von Preussen übel zu sprechen waren,

iQ schickte desswegen eine Truppe Husaren ab, um die Mönche zufingen, auf das Wohl des Königs zu trinken.

6Ö26. Pierre Bodart, Kupferstecher, arbeitete zu Anfang desP- B. f. \ 18. Jahrhunderts in Leyden. Seine Blätter findet man inP ß p } literarischen Werken, wie in Henrici Spoor — Favissae.~ ' " " J Ultrajeeti 1700, 17ir>, 4. Auf dem nach G. HoetJ w "°«»enen Titelblatte stehen die Initialen. Auch in folgendem Werkele i ~?' ii,u '' r von 'l' m : Les prineipanx fondemenls du Dessin — par(«,;' fumeux Peintre Gerard Hoet. Lende 1712, 1723. Mit103 Blättern, kl. fol.

«06/. Philipp Hieronymus Brinckmann, Landschaftsmaler undP D • Hadirer, ist oben unter dem Monogramm PB Nr. 2814

• • MM). 1 eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Auf

* • H. pinx. I Gemälden steht zuweilen B. P. pinx. Ein radirtes Blattb„ . , mit der hl. Familie in der Landschaft ist P. B. inv.tri'Ti '' *• ^' n nndircs Blatt mit der hl. Familie in halben Figuren8t»i Initialen P. B. , 8. Ein drittes Blättchen mit diesen Buch-ten stellt einen Todtenkopf mit der Trompete vor, 16.

*06o. Unbekannter Kupferstecher, welcher irgendwo in Deutsch-

PB. feeit 17f"i 'and arbeitete. Man findet ein radirtes Blatt, welches

steh V einen sitzenden König vorstellt, wie ein vor ihm

/■-„•, er Greis ihn auffordert, sich zu erheben: L. inv. del. PB.

• c « 1763, qu. 8. Das Blatt ist eine Dilettantenarbeit.

*o29. Medailleure und Münzmeister, welche Stempel P. B. oder

P ß , P. B. F. zeichneten. Zu den ältesten Geprägen gehört

-p' ' I eine Denkmünze auf das Bündniss der vereinigten Nieder-

". ß. F. I lande mit der Königin Elisabeth von England 1586.

fi»., „ ' Auf dieser Medaille bedeuten die Initialen „Publica

"**eßcentia",

p - Borner, Stcmpclschneidcr in Rom 1692—1727.Med'- 6ter Berg, Stempelschneider in Copenhagcn 1699—1730. Die«nah? aut (,as Geburtsfest der Königin Amalia Carolina, der Ge- .

un "n dos Königs Christian V. von 1708 ist P. B. gezeichnet.Wa i" ß alzar, Stempelschneider In Neapel um 1770. Von ihm istAbt> " ,i '' n (,ic P B. gezeichnete Medaille mit dem Bildnisse des~- «w£ onann Benedikt Mittarelli: Annaiium Camaldulen. Conditori

* 7 0 5.

Philipp Bunsen, Münzmeister in Frankfurt a. M. 1764—1790.Peter Bruckmann, Stempelschneider in Heilbronn 1810—1824.

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