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haben wir im Künstler-Lexicon erwähnt. Zur Literatur nennen wir:Aleuni documenli arlislici non mai slampalt (tb!>5 — tößSJ. F*~renze 1fi!jr>, In diesem Werke ist neben anderen Meistern auch vonM. de Pastis die Rede. In einer Urkunde vom 17. Dccember 14H4 iß'von einer kleinen Medaille des Sigismondo Malatesta die Rede.
2658. Johann Nopomuk Ott, Landschaftsmaler, geh. zu München/1 ~^ > 1804, gefiel sich anfangs in landschaftlichen Darstellungen aus0\h dem bayerischen Oberlande, machte aber 1832 in Italien eifrig«
j* — Studien, und daher gehören die italienischen Ansichten zuLand und zur See zu den schönsten Bildern des Künstlers. Auf meh-reren kommt das Monogramm vor. Zuweilen bildet er ein aus OJbestellendes Zeichen, doch nur auf Gemälden aus der früheren Zeit.
2659. Oswald Onghers, Maler von Mecbeln, trat 1(100 in Würz-Q~ 0 Jgl, bürg auf, und starb daselbst als bischöflicher Hofmaler
<7 ' 1706. Die Abbreviatur finden wir auf einem Kupferstiche
von .1. A. Böner mit dem Bildnisse des Bamberger Bischofs Philippvon Derubach. In den Kirchen zu Bamberg und Würzburg sind Ge-mälde von ihm.
2660. Unbekannter Kupf rstecher, welcher im ersten Docenniunides 10. Jahrhunderts in Italien gelebt zu haben scheint.Das Blatt mit diesem Zeichen stellt den Herkules mit derLöwenhaut vor, wie er beide Hände auf einen Felsen stützt,
und den Erdglobus trägt. Zwischen seinen Beinen liegt die Keule)und in einem der beiden Bücher neben dem viereckigen Steine be-merkt man das Monogramm. IL 4 Z. 0 L. Br. 3 Z. '& L,
Passavant geht auf dieses Blatt nicht ein, macht aber V. p. 228auf einen anderen Kupferstich nach dem Catalog Wener aufmerksam.Dieses Blatt stellt Merkur und Argus vor. Der Wächter mit hundertAugen schläft links auf dem Hoden. Neben ihm steht Merkur mitdem Hahn, und bläst in die Trompete. Am Stamme eines Baumes be-merkte Passavant ein Zeichen mit den verkehrten Buchstaben PT. Eshandelt sich also wahrscheinlich um unsern Monogrammisten. IL 1 Z-6 L. Br. 2 Z. 7 L.
2661. Unbekannter Kupferstecher, oder Zeichner, welcher u m.r\.r\'\r.\.\f'r/\ U»4t2 in Rom gelebt zu haben scheint. Kr stammt\J \J-\ X \Cj V I wahrscheinlich aus Venedig, wie man aus der SylbcVEN. schliessen kann. Das voranstehende I konnte Invenil bedeuten,die anderen Buchstaben sind uns aber unerklärlich, Dass der Künst-ler in Rom gelebt habe, dürfte die Adresse des Anton Salamanca ver-muthen lassen. Im Stiche gibt sicli die Schule des Marc Anton kund,und er ist, den schönen Arbeiten des Jacob Caraglio gleich zu achten.
Das Blatt mit den Initialen stellt die Leidentchart der Eifersuchtvor. Ein junger nackter Mann sitzt auf einer Erderhöhung. l" cSchlange umringelt seinen linken Arm , und beisst ihn in die Brust,während ihn ein Panther an der Seite zerfleischt. Hinter dem Erd-hügel flieht eine Figur mit erhobenen Händen, und links sendet derauf Wolken stehende Amor einen Pfeil nach dem Manne. Gege nrechts reicht ein Baum bis an den oberen Rand. Im unteren Randeist ein Cartouche mit einem Sonnet von 14 Versen: Non di Laoroonteil duro esempio — —. Es schildert die Verzweiflung eines von derGeliebten verlassenen Mannes. Neben dem rechten Fusse des Mannesstehen die obigen Buchstaben, unten rechts die Adresse Ant. Sal. exCH. 18 Z. 3 L. Br. !) Z. 3 L.
Dieses Blatt gehört nicht zu den grossen Seltenheiten.