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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
797
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0 C - 0 E. Nr. 2G0S-2G09. 797

2605. Dr. Carl Oesterley, Zeichner, Historienmaler, Professor&^ und k. Hofmaler in Hannover, geb, I8(H>, behauptet im Künstler-

(P) Lcxicon eine ehrenvolle Stelle. Der frühere Artikel bedarf abereines Nachtrages, da seit 1841 Gemälde hinzugekommen sind,sowie Kupferstiche und Lithographien nach denselben von H. Lödel,ln d Ch. Schüler (Tochter Jephta's), F. Jouanin und L6on Noel (Lconore"ach Bürger), Oldcnnann und M. Schwindt (Ernst August I., Georg V.v °u Hannover), u. s. w.

. Das Monogramm findet man auf einer Radirang des Künstlers in•jem Werke: Deutsche Dicktungen mit Randaeichnungen deutscherKünstler, 111. Düsseldorf f04*, *i. Er illustrirte Uhland's Gedicht:y r junge König und die Schäferin. Auch auf einer kleinen Ra-. lr ung „Huldbrandt und Hertha" nach Fouque's Zauberring kommt■*S /eichen vor, sowie auch auf anderen Kadirungen seiner Hand.

2606. Johann Conrad Ochlich, Landschaftsmaler, geb. zu Nürn-

@bcrg 1792, Schüler von Fror, machte seine Studien in München,nnd malte da mehrere Bilder aus der näheren Umgebung derStadt. Dann copirtc er auch verschiedene Gemälde derk. Gallerio.^"' Landschaften mit Figuren und Thieren, auf architektonischen An-'chten &c. kommt das Monogramm vor.

j. Ochlich lebte noch jüngst zu Nürnberg als Castellan des Albrccht-urcr-Voreins. Er hat auch radirt und einige Nürnberger Ansichtenaut den Stein gezeichnet.

*607. Unbokannter Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhundert

6thätig war. Er hinterliess eine Folge von Blättern mit emble-matiSchen Vorstellungen. Das Monogramm findet man auf jenem,, *-vj welches einen Manu vorstellt, der in Gegenwart eines Weibes'"' Graben gräbt. Letzteres kreuzt die Hände über der Brust. Im^rund c der Landschaft sind Bäume. II. 4 Z. 3 L. Br. 2 Z. 3 L.

4608. Ernst Friedrich Oehme, Landschaftsmaler, geb. zu Dresden-

© Friedriebstadt 1797, war Schüler des Professors Friedrich

r7_ in seiner Vaterstadt, und verlebte später eine Reihe von*jU Jahren in Koni. Auf Gemälden aus jener Zeit kommtas Monogramm mit dem Beisätze Roma tiilb ff. vor. Seine GemäldeUr den mit grossem Beifall aufgenommen. Mehrere erwarb der König011 Sachsen, welcher den Künstler auch zum Hofmaler ernannte. Erst arb I8ü4.

4609. Johann Leonhard Oexlein, Medailleur und Edelstein-) 6 Schneider, geb. zu Nürnberg 17l!>, gest. daselbst 1787, stand

in sächsisch-polnischen Diensten, arbeitete aber früher fürdas | " lZ0 ' n Nürnberg, dann auch für den Bischof in Bamberg undj]' s Domkapitel, und namentlich hatten es Frankfurter Familien aufp r ' '^gesehen. Man findet mehrere Medaillen mit Bildnissen von1747 llt ' 11 '"' Au '' jener mit dem Portrait des Rudolph Passavantda '1 ommt ''a.s erste Zeichen vor. Seine Gepräge sind zahlreich,Kih i Vfil ' s '' ,li, 'dene Fürsten, Bischöfe und Herren beschäftigten, derzurr i r vorlil!SS aber ungern Nürnberg, und kehrte bald wieder dahinj',, n "' k -. Die Medaillen mit OB und ()e sind nicht so zahlreich, als

geh- mit /- L - °- nnd '• i" t "' ; - l,i(! Denkmünzen mit dem Namen° r en zu den schönsten Arbeiten des Meisters.

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