Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
796
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796 0 A P - 0 C. Nr. 2S98-2604.

mit den ersten Buchstaben. In dem Werke: Aquarelle der Düssel-dorfer Maler, dann in jenem: Gallerte neuerer Düsseldorfer GemüUle,sind grosse Lithographien in Farben von seiner Hand. Eine Litho-graphie in Tondrnck, „Italienischer Herbstabend" betitelt, ist in derSammlung: Kunst und Literatur, qu. fol.

2598. Unbekannter Graveur, welcher in der früheren Zeit des0 A P * 6, Janrnu "^ erts gelebt haben könnte. Duchesne (Essai

sur les Nielies p. 187) spricht von einer Silberplatte mitder halben Figur des Apostels Jacobus major. Im Grunde links stehendie Buchstaben OA, und rechts P. Durchmesser 8 L. Diese Plattewar im Cabinct Woodburn, und erscheint in der Arbeit zu gering,als dass man sie dem Pcregrini zuschreiben könnte.

2599. Leopold Pollack, Genremaler, geb. zu Lodcnitz in Böhmen1800, ist schon unter AKP I. No. 788 eingeführt, da maneinen Ring mit dem Zeichen annehmen kann. Ein Gemäldemit dem Monogramme und der Unterschrift: Roma lOSo,stellt eine italienische Gartnerfamilie vor. Pollack war noch

18Ü8 in Rom thätig. Weiteres s. I. Nr. 788.

2600. Adam van Oort fand unter dem Monogramme A V 0f~\ "W I. No. 14(53 eine ausführliche Stelle, und daher ist hier nurvy_/vY zu bemerken, dass auf Kupferstichen nach seinen Zeich-nungen das Zeichen auch verkehrt vorkommt.

2601. Giulio Bonasone ist unter /. BO. eingeführt, und wifC\U T 1 verwc ' scn a "' jenen Artikel. Auf zwei KupferstichenUcl v 1 v I kommen die Initialen verkehrt vor. Das eine Blatt stelltOUI ^ en Neptun auf dem von Secpferdcn gezogenen Wagen,

das andere den Amor vor, wie er der Ceres Aehren reicht.

2602. Der angebliche Formschneider mit dem ersten Zeichenr\/-\ ,^-j wird von Brulliot I. No. 1418 unter OC eingeführt,

? I (.TT v'ßE l111 ^ wenn das Monogramm richtig gegeben wäre,' '■i ^^ müsste man auch so lesen. Das von Brulliot gc*

gebene Zeichen hat aber die Form unseres zweiten Monogramms,welches ein gothisches E mit undeutlicher Angabe des S in der Mitteist. Wir haben über den Meister unter E S II. Nr. 17!>3 gehandelt,und verweisen auf jenen Artikel.

2603. Unbekannter Maler, welcher in München thätig war.'~rC~yC~~ Das Zeichen findet man auf zwei in Kupfer gestochenen

O () Bildnissen in Zimmermann'« Series imaqinum auijuslin'°^-> J -' Domus Boicae. Monac.hu 111 :i ff., fol. Die Bildnisse mitdem Monogramme sind jene des Herzogs Stephan Fihulatus und seinerGemahlin Elisabeth. Letztere starb 134!), das Bildniss stammt abersicher nicht aus jener Zeit. Es wurde von einem späteren Künstlegemalt, doch wissen wir nicht, ob nach einem beglaubigten Original-

2604. Unbekannter Formschneider, welcher in Venedig gelcht

0(~* zu haben scheint. Die Initialen findet man au! eine'^ ^ » Vignette mit einem Cherubimkopf, welcher den Mittelpunkteiner Gallerte bildet. Zu beiden Seileu desselben sitzt ein mufliairende*Engel. Dieser Holzschnitt dient zur Verzierung der ersten Seite desWerkes von Johann Palatius : Gesla pontificiim Romanorum —•Venetiis IOII1, fol. Der Holzschnitt scheint schon früher benutz 1worden zu seyn.