NOV. - NP. Nr, 2S00-2S03. 778
ft °ucrdings im elften Jahrgang von Dr. Naumann's Archiv für die zeich-nenden Künste ein Versseichuisa der Nothnagel'schen lladirungen ge-geben. Der Katalog umfasst Oü Nummern, ist aber noch nicht als™Ustandig zu betrachten.
2500. Norbert van Bioomen, Genremaler, geb. zu AntwerpenNC) V B 1,i7;i ' S ost - 174,! i erhielt in der Schilderbent zu Itom.. den Beinamen Cephalus, malte aber gewohnlich nur«aucru in und ausserhalb der Stube. In der Sammlung des Confercnz-JJ'hes Bugge zuOopenhagen war bis 1K4;> ein Bild mit Bauern in derktube, auf welchen die obige Bezeichnung steht.
2501. Unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 16. Jahrhun-derts in Diensten des Kaisers Maximilian I. gestanden zuhaben seheint. In der k. k. Ambrasei' Sammlung zu Wienbeiludet sich Freidals Turnierbuch, welches höchst
"* nr scheinlich unter Aufsicht des Kaisers zu Stande kam, und gleich
c m Theuerdank, Weisskuuig und der Ehrenpforte zur Herausgabe inJjwlaschnitt bestimmt war. Es enthalt auf 888 Blattern die Kampfej|"d Mummereien des Kaisers in Wasserfarben gemalt. Auf Blatt 116
°nimt bei einem Gesellenstechen das Monogramm vor, welches sich.,'['' aui den Zeichner bezieben kann. Don Titel des Werkes gab cben-
*Us der Kaiser an. Kr nannte sichFercidal, d.h. Freund allen.
me ausführliche Beschreibung des Werkes gibt A. Primisscr in Hor-W8 yr's Taselienbuch 1820 S. 27!) ff.
&0Ö2. Unbekannter Kupforstecher, welcher vermutblich gegen
/D Ende des 16. oder in der früheren Zeit des 17. Jahrhunderts
fei ■ lebte. Man findet ein mager gestochenes Blatt, welches eine
,' ,'''"<■ Landschaft vorstellt, in welcher der hl. Franziskus knieend die
"'idenmaale empfängt. Unten gegen rechts steht das Künstlerzci-
cll0, >- kl. fol.
"003. Nicolas Prövost könnte der Träger dieses Zeichens seyn,
und nicht Nicolas Poussin, wie Papillon I. p. 2(56 ohne
K( , "". Grund annimmt. Man findet es auf französischen Holz-
' ■ ""Ucn aus der zweiten Hälfte des l(i. Jahrhunderts. Wir nennen
■ '"i Folge von 10 Blattern, welche die Weltschöpfung, den Heiland
j ? 61 Glorie, und Darstellungen aus dem Lehen Jesu enthalten. Aufi r "o, ou Blattern sieht, das gegebene Monogramm, und jenes des JennJ Uerc (III. Nr. 3138). Diese Folge hat die Adresse: Parisii apudand "^ ''' ^' erc > '" ""'° Frementello, sab Stella aurea. fol. EineBa u '"'K 0 ' welche in schönen Compositionen die sieben Werke dere ar Jöherzigkeit vorstellt, bat die Adresse; A Pari*, par Nicolas Pre-ten ""' ^""'"»'.'/"''''. "" Chef SaitlCt Denis. Auf den llol/.schnit-!,„". 8 ' e ht das obige Zeichen, welches sich wohl sicher auf N. Prevostjener ^ '' ( ' lzl<,| 'er war üriefdrueker, und die Briefmaler zählten zug j e ? r Zeit gewöhnlich zu den Formschneidern. Dasselbe Zeichen alleinA|ii"t"i llm ' l;t ,llau ft och auf zwölf Blättern mit den Symbolen derJea i " n<1 '' ( '' Adresse: A Paris, par Jean le Clerc, rue saintohii™ <f I ' n,rn, i '> /" Salamandre, avec Priuühje 1886. Zwei Werke
Reichen sind betitelt:Par ,'. v '""' e da rImage Noslre Dame de Liesse, qui fut aportie dePro," '""' '•* anges Mit der Adresse: A Paris, par Nicolas
90 *l, rue Montorgueil, au Chef Saincl Denis.Adrcs''/""' (il ' '"■ v "' el faision de Monsieur Sainct Denis. Mit dertoen..l*i A Paris par Nicolas Prevost demeurant en la rue Mon-
r 9ueü, au Chef Saint Denis.