Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
774
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774 N 0 - N 0 T. Nr. 2496-2409.

S) Dio Arabeske mit dem Mascaron, auf welchem eine Vase ruh''Zu den Seiten sitzen zwei kleino Genien , der eine vom Bücken gp"sehen, Alles auf schwarzem Grunde. Hechts steht N, links (). II. IL L>.Br. 2 Z. 2 L.

Duchesne p. 287 nimmt dieses Blatt für Niollo, es sind aber dieBuchstaben nicht verkehrt gekommen. Das fast einzige Exemplar ausdem Cabinet Hrisart ist jetzt im Museum zu Brüssel. Im Catalog derSammlung des vormaligen Besitzers wird dio Aechthcit eines Blattesvon Roscx angezweifelt.

2496. Unbekannter Eadirer, dessen Lebenszeit die beigefügtexj //?'■><> O Jahrzahl bestimmt. Er radirto das Bildniss des Gott-

• lu "* • frfed Andreas Valcntino in einer versierten Einfassung.Unter dem Cartouche steht: Las mich nicht xmnd Ihuc nicht vonmir die Hand ab Gott mein lleyl. Der Buchstabe N stellt links, i"der Mitte die Jahrzahl 1022 und 1!) Sept., und rechts 0. II. ^> *■

5 L. Br. 8 Z. 3 L.

2497. Noe, wohl nicht Noel Garnier, copirto das Blatt desN"OF Martin Sohongauer, welches die Verkündigung des Engels aui^ikjl, Maria vorstellt, B. No.3. Das Bild erscheint von der Gegen*

Seite, indem Murin links vor dein Pulte kniet. An der Vase mit diu'Lilie steht NOE, und dio Jahrzahl 148.'» ist verkehrt. II. 3 Z. ö D.Br. 2 Z. 4 L.

Dieses äusserst seltene Blatt erwähnt auch Duchesne in seine''Voyage d'un Iconophile, er gibt aber irrig die Jahrzuhl 1482 an.An Noel Garnier ist nicht zu denken, wenn das Blatt 148S entstand'' 11ist. Im Originale fehlt die Jabrzabl, und somit könnte man de»Copisten um I48.'i vermuthen. Garnier arbeitete in der ersten Hälftedes Di. Jahrhunderts.

2498. Noel Garnier, Kupferstecher, war um 1320—1340 in ParisPIOF (^ ^'ätig. ^ r k r °hört mit Jean Duvet zu den eisten fran-Tvrmrr "sösischen Chalcographen, und beide zählten zu den Gold-..INUh-L schmieden. Seine seltenen Blätter beschreibt Kobcrt-Dumesnil VII. p< I ff., darunter sind aber nur wenige bezeichnet.

1) St. Antonius mit dem Buche auf der Erde sitzend, im Gründe

ist eint! befestigte Stadt, Unten nach rechts sieht die erste Zeile,_ dasBlatt ist aber gegenseitige Copie nach A. Dürer, B. No. 38. II. 3 &•

6 L. Br. 4 Z. 11 L.

Bartsch VIII. p. 10 kannte den Namen des Stechers nicht.

2) Der Triumph des Bacchus, Copie nach Georg l'oncz, IS. N«• "••Links unten auf einem Tafelchen NOEL. II. 10 Z. 10 L. Br. loZ. ■> '"

3) Apollo und die Musen Im Tanze begriffen. Copie nach de 11anonymen Meister B. X. p. 133. Links unten auf einem TäfelcheiNOSL. II. 3 Z. Br. 3 Z. 10 L.

4) Der Kampf von drei Männern, darunter zwei zu Pferd. < °l"'nach II. S. Bekam, 1!. No. 03. In der Mitte oben auf dem Täfelcl"»»NOEL. II. | Z. !) L. Br. 3 Z. 4 L.

'■'<) Phantastische Thiere. Unten gegen die Mitte auf dem Täfelchc»NOEL O. II. !i Z. 1 L. Br. 7 Z. 1 L.

2499. Benjamin Nothnagel, Maler und Kudircr von Frankfurt'Nntlm r "('zeichnete einige Blatter mit der Abbreviatur des Name» ■iwum. /. giR gtc]]oii mmcu v0M Orientalen, (Jenrc-Darstellungen '"

Rcmbrandt's Weise vor. Senator Dr. Gwinncr in Frankfurt a. M- ,ia