NM. Nr. 2471. 767
?ls junger Mensch von 22 Jahren den Thurm bestiegen haben. Sicher18 t, dass er später zu Wien in kaiserlichen Diensten gestanden, unddaselbst gestorben sei. In Diensten des Kaisers stand aber auchAugustin Hirsvogel, welcher den Plan von Wien nach dem Entsätze^ e r Stadt bearbeitet hat, und 1533 starb. Hirsvogel war Maler und*wdirer, und könnte jener berühmte Maler seyn, von welchem Melde-rn spricht, wenn nicht der Umstand, dass sein Plan erst 1552 er-sten, hinderlich ist.
n . Den beschriebenen Holzschnitt hat Albert Camesina nachcopirt.u 'e Copic erschien 1861 mit Text von Carl Weiss.
, 27) Die Belagerung der Stadt Ofen in Ungarn, in sechs Blattern,jjM der Inschrift: Warhaßige Handlung Wie vnd welcher müssenuer Türk die stat Ofen belegert — —. Mit dem Monogramm undder Adresse des N. Mcldcmann. Dazu gehört eine Beschreibung, welche'■u Nürnberg bei Meldemann gedruckt wurde. Jeder Holzschnitt ist1,( 2. 2 L. hoch, und 11 Z. 8 L. breit.
. 28) Die Belagerung der Stadt Ofen im Jahre 1541. Grosser, aus? n ' blättern nach der Breite zusammengesetzter Holzschnitt, aberonne Meldemann's Handzeichen. Ucber der Darstellung: Ein wäre~°ntrafactur oder verzeychnus der Königlichen stat Ofen in VngernJ r belegerung sampt dem vnglückhaffligen Scharmuefzel des plu-ursltgen Tüercken mit dem Königlichen heerleger im Septemberli*£ ?**' jars. Der Unterrand enthält die Erzählung des geschicht-et Ereignisses in 15 Strophen: Schaw an ein war Contra-
lich,
lactur ------- j) as W unschl vns vö Nürenberg IL S. (Hans Sachs).
aif ffan Homer (Hamer?) zu Nürenberg. II. IS Z. 8 L. Br. 53 Z. 9L.p I" 1 der k. k. Sammlung zu Wien ist ein gleichzeitig colorirtesJfemplar, welches nach F. v. Bartsch T. G. v. Karajan 1847 zumSchenke brachte. Die Adresse des Stephan Homer erregt für Mcldc-ma nn Bedenken.
li >ii3^ ^° Ansicht von München von der Isar her, mit einer Fcst-
eokeit bei Gelegenheit des Einzuges des Kaisers 1530, in sechs Blät-
J^ nach der Breite. Oben in der Mitte: Ankummen vnd Einreyten
a !iserlicher Maiestät, vnsers al \ ler gnedigsten Herrn, zu München,
na lrer ß a j s iftaiggt ,/„ | se lbst erzeigter Triumph vnd Herrlich-
« ? "•»' raisings vnd Fussvolcks Kriegsordnung vnd vbung auch
es ''"ütz vn fewer | werk, vnd andere kürtzweyle, gar eigentlich
'*« Wgentrer j ligen zetel verzeichnet vnd auffgedruckt. Im Rahmen
rechts oben linst man: Zu eren der Hochgebornen Fürsten vnd Herrn,
«'»•m Wilhelm, | vnd Ludwig gebrüdern, Herzogen in obern vnd
'. ''" Baiern | meinen gnedigen Herrn ist diese aigentlich ver-
li '/' V s - 'J eslell > V< e I Schönheit vnd köstlichkeit, dadurch Kaiser-
in ri ieslal ' vnser °l I I er gnedigster Herr, zu irer Kais. Maiest.
ku ff heilig reych vh hoch \ genanter M. 6. H. stat München an-
I), "l; | t " )n * ren &• G. mit sonderlicher eer erpietung entpfangen,
rJI , mic,t Niclaufs Melde \ man bürgern zu Nürnberg, als hoch-
aui n M- G - H zu etiler \ thenigen dienst, vnd darmit solchs
hunt UH andere or "» ""^ *** an [ de™ zeylen aussgebraü vnd
AV/ a ? mac ht ward, ylzo im druck verfer \ tigt vnd 'aussgangen,
« dem vnd solchs geschehen im iar nach Christi vnsers s'elig-
" ers geburt 1530 des iO tags Juny.
Jabyfi 6 " in ^ er Mitte des Frieses ist das erst e Monogramm, die10 T 'L 1!i30 link 9 unten. Höhe des zusammengefügten Frieses 12 Z.4U L - Br. 48 Z. HL.