M V C - M V H. Nr. 2218-2223. 697
2218. Martin van Cleef, Malor von Antwerpen, war Schüler des-r Franz Floris, und trat 1551 in die Schildersgild
.Av^We- der genannten Stadt. Er staffirte die Landschaften
M V ri v i ^ es Hendrik van Cleef, des Gillis van Koninxsloo
• r. LLh. Inuent. u A m - }i flgann. Das Monogramm findet manauf einem Kupferstich von Jeronymus Wierx. Dieses Blatt stellt denSaturn vor, welcher in seinem von zwei Pferden gezogenen Wagenschläft. Die nackte weibliche Figur als Begleiterin trägt eine Fackel, 8.Es worden sich auch noch andere Blätter mit dem Monogramm finden.Der alte M. van Cleef hatte einen gleichnamigen Sohn, welcher eben-falls Maler war. Es wäre möglich, dass er durch das obige Zeichenseinen Namen angedeutet habe, da Wierx sein Zeitgenosse ist. Vondem alten Martin van Cleef sind aber höchst wahrscheinlich die Zeich-nungen zu zwei Kupferstichen von Hans Bol, welche Allegorien aufden guten und falschen Hirten vorstellen. Im Rande ist holländischerText, rechts steht: M. V. CLE. Inuent. — H. Bol fecit. W. v. Ilaechtc »mp. et exeud. H. 7 Z. 3 L. Br. 10 Z. 5 L.
2219. Martin van den Enden, Kunsthändler von Antwerpen,M. V F begann um 1630 die berühmte Portrait-Sammlung des
"'■ Anton van Dyck, und Hess 84 Platten stechen. Auf die-sen schönen Blättern fehlt der Name des Stechers, und es sind nurdie Buchstaben M. V. E. beigefügt. Sie erklären sich durch die Adresse:Martin tan den Enden exeudit. Die Abdrücke mit M. V. E. gehörenz " den ersten. Später erhielt Gillis Hendiicz die Platten, welcher"eue Auflagen der Iconographie veranstaltete. Wir haben darüber unter**•«■ II. No. 3054 gehandelt, und verweisen auf jenen Artikel.
"• Visselet gehört zu den wenig bekannten französischen^V . p Malern aus der früheren Zeit des 17. Jahrhunderts.
H. ' y Robert-Dumesnil III. p. 21 widmet ihm einen Artikel,■ V- Fee. und verzeichnet die radirten Blätter mit dem Zeichen.Man ersieht daraus, dass Visselet religiöse Darstellungen gemalt habe.
»221. Harman Maller, Kupferstecher von Antwerpen, war umAA/F AA/ * S7 ^-1596 thätig. Wir haben seiner bereits unter dem~\jjr^' ^ v ^ u Monogramm MAHL No. 1579 erwähnt, und verweisenfjf£"/H£ Fe-, zunächst auf jenen Artikel. Man findet diese Zeichenauf Kupferstichen nach Martin Ilcemskcrk, M. de Vos, H. Goltzius,* n - Barentsen, Cornelis van Haarlem, C. Kettcl und .Job. Stradanus.^ a s Monogramm besteht aus den Buchstaben II M V L, und bildetsomit die Abbreviatur H. MVL.
2222.
Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte
k.p jy ucs io. duiiruuiiueiLS tu " rau kcicvl /.u huuuii scnt'ini. Er
g . stach das Bildniss des Johann Nikolaus de Vogel für dessenPecimen Bibliothecae Germanicae Austriacae —. Viennae 177$, 8.
««23. Matthäus van Hellemont oder Helmont, Genremaler von
AA~X TT /° Brtl83e l> malte Bauernscenen, Alchimisten, Markt-
-l I V H J- schreier U. s. w., und erweist sich als würdiger
( I Schüler des D. Teniers. Van Helmont malte viele
C / Bilder, ist aber in öffentlichen Gallerien nicht ver-
anoVn VT treten, obgleich er neben Teniers den Vergleich
us nait. Der Künstler arbeitete um 1640—1650.