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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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692
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692 MTAL —MUS. Nr. 2194—2199.

2194. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des 16. Jahr-00-~\ hunderts in Cöln gelebt haben könnte. Christ,

L^L^oirß&b iO ) we ' c ' ler c ' as Monogramm zu gross gibt, sagt, dassi -^ ^ — s Crispin de Passe um 1599 Bildnisse nach ihmgestochen habe. Das Blatt mit dem gegebenen Zeichen gibt das Por-trait des Herzogs Johann Wilhelm von Jülich, Cleve und Berg, Brust-bild in einer Rundung mit Umschrift: Haec est efflgies — Kar. Vten-houi, ludebat A". 150». 0 Julij. In der Mitte steht das Zeichen,und darunter: Honoris ipsi causa aeri incidebat Vrispian Passae, 8.Dieses Bildniss kommt einzeln vor, man findet ei aber mit andernauch in folgendem Werke: Des Fürstlichen Geschlechts und HausesGülich, Clef, Bery und Marck Stamm Register. Darin derselbenRegierenden Abkunffl, Leben und Regierung — —. Llnnd was sichnach Hertzog Job an Wilhelms Christmilter gedechnuss, tödliche**zugetragen —. Arnheim bey Jan Jansen, liuchfulirer. Anno MDCX,fol. C. de Passe stach das Titelblatt, den Stammbaum, das Wappen,)sieben Bildnisse von Fürsten, tlieils nach dem Monogrammisten, u. s. w-Merlo beschreibt das Bildniss des Herzogs Johann Wilhelm, weil C. dePasse von 1595—1011 in Cöln lebte, das genannte Werk kennt eraber nicht.

2195. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1519 in CöluK^rff, gelebt haben konnte. Merlo beschreibt ein Blatt mit einem' ""■ Rosenkranz, dessen innerer Raum mit vielen Heiligen ausge-füllt ist. In der Mitte sieht man Christus am Kreuze, und über dem-selben den ewigen Vater. Oben ausserhalb des Rosenkranzes haltenzwei Engel das Schweisstuch mit dem Antlitz des Erlösers, links istdie Messe des hl. Gregor, rechts die Stigmatisation des hl. Franz vor-gestellt. In der linken Ecke steht die Jahrzahl 1519, rechts dasMonogramm. Unten sind Seelen im Fegfeuer. H 6 5 /n Z. Br. 5 3 « 2-Spätere Abdrücke findet man in: üe probulis Sanclorum, hittorü*per F. Laurenlium Surium Carthusianum. Totnus tertius. ColoniaeAgrippinae. Apud Geruinum Calenium —. Anno 1579, fol.

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2196. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälft*des t(>. Jahrhunderts thätig war. Das Monogramm gleichtjenem des Martin Treu, und das Blatt mit demselben kann

auch von diesem Meister herrühren. Es stellt, die hl. Jungfrau mitdem Kinde auf dem Halbmonde stehend vor. Zwei Engel krönen sie-H. 5 Z. 3 L. Br. 3 Z.

2197. Jean Pierre Montag-ny, Medailleur, geb. zu St. EtienneM T M 1789, hinterliess mehrere schöne Gepräge mit Bildnissen-JVl. 1. IN. T)j e Buchstaben M. T. N. stehen auf der Medaille zum An-denken an die Geburt des Herzogs Heinrich von Bordeaux, mit demBildnisse der Herzogin : A La Religion — A La Palrie.

2198. Unbekannter Maler, welcher der deutschen Schule angehört.MTV 1JSQQ ^' r kennen mlr eine Federzeichnung, welche eine

'**"• geflügelte weibliche Figur als Arithmetica vorstellt-

Sie hält eine Tafel mit Ziffern, 8.

2199. M. U. Sears, Formschneider, geb. zu London um 1800,Mit 9 Sc lietert0 vic 'c Platten zur Illustration von belletristischenM-u ' Werken. Auch Blätter mit Thieren kommen vor. Aulsolchen stehen die gegebenen Buchstaben.