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672 M S. Nr. 2131—2134.
Künstlern bekannt, qu. roy. fol. Im Album des Königs Ludwig stelltein von C. Mayer gestochenes Blatt die Apostel Petrus und Paulusvor, gr. fol.
2131. Melchior Schwarzenberg, Zeichner und Fonnschneider,K hinterliess nur wenig Blätter mit dem Monogramme,*' -K^/r und auch die Zahl der Holzschnitte mit den Initialen
> LjI MS ist nicht gross. Wir gehen aber unter den Buch-staben MS näher auf Schwarzenberg ein. Das erste Zeichen findetman auf dem Titelholzschnitt zu: Der feie rychleftych. Rostock,L. Dielz iOiö. Auf diesem Blatte ist Christus am Kreuze mit Mariaund Johannes vorgestellt, kl. 4. Das Monogramm gibt Lisch in denMecklenburgischen Jahrbüchern IV. Taf. 4 No. 2. Ein aus MS be-stehendes Monogramm kommt auch auf einem Holzschnitte in der Er-furter Ausgabe des Vegetius von Hans Knapp Hill vor, fol. In derdeutschen Bibel von M. Luther, welche bei Hans Lullt in WittenbergIK34 gedruckt wurde, sind schöne Initialen mit Kindern auf diagonalschraffirtem Grunde, im Durchmesser 2 Z, 2 L. 11. Welgel (Altdeutsche 8Holzschnitt-Alphabet, in Naumann's Archiv II. S. 217) gibt den Buch-staben /' in Copie. Als Verfertiger der Buchstaben gibt sich Schwarzen-berg durch das zweite Monogramm kund. Ein zweites, aus SPß c 'bildete« Monogramm deutet wohl denselben Meister an. In der Bibelist auch ein grösserer Holzschnitt mit dem Monogramme bezeichnet,jener mit Salomons Urtheil, anscheinlich Copie nach Hans Brosame''-Auf anderen Blättern kommen die Initialen MS vor.
Das zweite Monogramm, mit der Jahrzahl 1!>34 darunter, findetman auch auf Holzschnitten mit biblischen Vorstellungen. Im Jahre1840 wurden die Platten in einer Rüstkammer der Universität in Kraka"aufgefunden. Ein Thcil ist MS gezeichnet.
2132. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1820 thätig w ft ^> j Er coplrte das Blatt von Albrecht Dürer, welches Bart* 0 *
JYl r -, No. 34 beschreibt. Maria sitzt auf einer Rasenbank) n,u !J -S J - Sj C/ reicht dem Kinde die Brust. Auf der Umzäunung s |tzein Vogel, und hinter derselben erbebt sich ein kleiner Baum, :l "welchem im Originale ein Täl'Hchen mit der Jahrzahl 1803 bangt-Der Copist fügte oben in der Luft die Jahrzahl l!!22 bei, welche ab«verkehrt kam. Unten am Steine ist das Monogramm. II. 4 /• ' '\Br. 2 Z. 6 L. Die Arbeit scheint italienisch zu seyu. Heller ha»keine Kunde von diesem Blatte. In der Sternbcrg'schen Samml" 11 »war es vorhanden.
2133. Michael Sweerts. Maler und Radirer, war in der /weite»m Hälfte des 17. Jahrhunderts thiitig. Wir haben ihm i' 11 K '"" ,s ; ( ,„"**■ Lexicon einen ausführlichen Artikel gewidmet, und auch l 'ess
Radirungen beschrieben. Auf Blattern mit Büsten von Mannern °Frauen No. 8— l(i kommt das Monogramm vor. Auf den meisten 01tern dieses Meisters steht der Name, sie sind aber fasl alle vongrössten Seltenheit. Das meisterhafte Blatt mit dem nackten stene ^den Indianer, welcher vom Kücken gesehen einen Pfeil vonl ~ n f,,schiesst, im Lexicon No. 19 ohne Massangabe erwähnt, ist 12 ''■hoch, und 8 Z. breit. R. Weigel werthet es auf 30 Thlr.
2134. Martin Rota von Sebenico soll nach Bartsch XVI- P• j naa No. 108 ein Blatt, gestochen haben, welches die Scn ."' 1 '; K ll0 n
2 S von Toscana auf dem Löwen vorstellt. Sie hält zwei Kr ■Über die Medaillons mit den Bildnissen des Cosmo und Aless»