M
670 MRT —MS. Nr. 2124—2127.
mente zum Verzeichnisa von Bartsch XVI. p. 243 ff. beigefügt, darunterdas Bildniss der Kaiserin Isabella Augusta, welches Brulliot I. No. 2021erwähnt.
2124. Martin Hannibal, Maler aus Ober-Ungarn, unternahm_____.__________ ^^^J) viele Reisen, hielt sich an verschiedenen
P^r y/ 7_//l\ i / deutschen Höfen und in Italien auf, und trat\J iJl/yy.' I zuletzt in Dienste des Königs von (Schweden-
,—■ ------ ■— ____ J Er leitete in Stockholm die künstlerisch«'
Ausschmückung des neuen k. Schlosses. M. Hannibal war der Vaterdes 1078 geborenen Medailleurs Ehrenreich Hannibal. Obige Bezeich-nung fand Bürncr auf einem kleinen Kupferstiche mit dem Brustbildfleines jungen Mannes in Oval. Im Unterrande ist der Zettel. Höheder Platte :t Z. 3 L. Br. 2 Z. 8 L.
2125. Johann Georg Meyer, Georetnaler aus Bremen, ist im.. y, dritten Bande No. 183 eingeführt, und wir haben IhmlAf.vöT\8Vi- ci|10 „ aatfflhrlicheD Artikel gewidmet. Der Künstlerwird auch geradeweg Meyer ton Bremen genannt, und daraus erklärtsich das obige Zeichen. Man findet es auf dein von Meyer radirtenBlatte zu L. [Jhland's „Ständchen" In dem Werke : Deutsche Dicht-ungen mit Randzeichnungen deutscher Künstler, auf welches wirschon im früheren Artikel aufmerksam gemacht haben.
2126. Martin Schaffner soll das in der k. k. Gallerie zu Wien., n vorhandene Gemälde mit diesem Zeichen gemalt haben-7 1))0 Dieses Gemälde stellt die unter einem Baldachin thronen»
hl. Jungfrau vor, und Joseph, welcher dem stehenden Kinde eine"Apfel reicht. Durch das Fenster des Zimmers sieht man auf Land-schaft. Das Bild ist 2 F. 7 Z. hoch, und 1 F. 9 Z. breit. In diesemGemälde erkennt man nichts weniger als die naturalistische Richtungdes Martin Schaffner. F.s trägt das Gepräge der alten schwabischenSchule, und stammt aus einer Zeit, in welcher M. Schaffner wohlnoch nicht thätig war. Er ist von 1902 an in Ulm documentirt.
2127. Martin Schaffner, Historienmaler, hinterliess eine bedeu-tende Anzahl von Gemälden, welche frühe'gros enthcils dem Martin Schoiigauer z* 1 'geschrieben wurden, obgleich die sich darinaussprechende naturalistische Richtung DWder idealen eines Schongancr nicht stimmt-Wir haben darüber schon im Künstle'"
Lexicon gehandelt, In welchem Gemälde mit dem Monogramnio be-schrieben sind. Es kommt selten ohne Jahrzahl vor. Von der Jf lu 'zahl 1921 begleitet steht es auf einem prächtigen Allaie im Münstczu Ulm. Mit dem Monogramm allein sind Bilder des Altares au8 p rfrKreuzgange der Prälalur zu Wettenhausen , welche jetzt in der FiB»kotbek zu München aufbewahrt werden. Auf den Bildern des Abe "°j[mahles des Herrn, und der Fusswaschung in der genannten Pinakotnekommt das Monogramm mit der Jahrznhl 1919 vor. In der Bessere 'sehen Capelle im Münster zu Ulm ist das Bildniss des Vtel Besserzu Roth mit dem Monogramm und der .labrzabl 1910 bezeichnet. &den im Künstler-Lexicon aufgezahlten Gemälden nennen wir noch <Altar in Wasseraltingen, beschrieben von Pfarrer Dr. Merz im VI< J!' (Berichte des Vereins lür Kunst und Alterlhmn in Ulm und OD»Schwaben S. 29 ff. Dieses Werk fällt gegen 1930. In der Galierdes Fürsten v. Wolfegg ist das Gemälde aus 8t. Blasien, welches Maals Wöchnerin vorstellt, und wie das Kind gebadet wird. Prof. H» 8S1
M.