MP. Nr. 20S6-20S8. 651
B'a« i 3t bezeichnet. Es stellt Adam und Eva unter dem Baume imMomente des Sonderfalle« vor. Der Zeichner ist wahrscheinlich Mi-ch ael Pliiüpp *,,„., we i c h« r | n Ulm lebte.
2056. Maximilian Anton Pietrowski, Genremaler von Brom-
AP«** v . 1,( ' r S' macnte seino K, "" lk '" U 'l fCr f ltung «Sin ^r ' M? ""*** fessors Hensel in Berlin, und malte um 1840 im
Atelier desselben mehrere Bilder Darunter ist jene Studentenscene,
"eiche unter dem Namen der Fuchstaufe von C. Rohrbach llthographirt
w ""'e, gr. ,,u. fol. Später begab sich (1er Künstler nach MtW™»,Wf > er mit seinen Bildern ebenfalls Beifall erwarb Obiges Zeichen«ehtanf einerradirten Randverzlernng in dem Werkeben: Ostermorgen«Mi Künstlers, von Calhurina Diel*, Hhislrirt von C ScheurenDüsseldorf IHM. Dieses Blatt ielgt einen Altar mit Kelch und aut-geschlagener Bibel, und oben das Brustbild des Heilandes. Das Mo-nogramm ist unter einer ans Hüben und Trauben gebildeten Arabeske.tictrnwski ist seit 1801» Lehrer an der k. Kunst-Akademie in Königsberg.2057. Michael Philipp sen. und Jan. waren In der »weiten HälfteAP „ Ä „ des 17. Jahrhunderts in Ulm thiitig. Um 1G53 lebte■jL V-, _A£ St ein Maler dieses Namens In Breslau, wir wissen aber/r.mvt: nicht, ob er später nach Ulm gekommen ist. JJer
Jüngere Philipp wurde 1040 daselbst geboren, und starb lf>t)0.von
, ,. ~.~ „,^ c . u .o jüngere
*«uiri.
-_ Das erste Zeichen findet man auf einem Blatte mit St. Georg zuJ f erd nach rechts wie er den Drachen durchbohrt, 8. Ein ähnlichesZeichen trägt das Blatt mit dem Bildnisse des Erzbischofs IlicronymusAlexander von Brindisi, nach einem Gemälde von I UM. An das Mo-nogramm schliesst sich die Scbrift: junior fecit 161».n Das zweite Zeichen wird ebenfalls unterm Jüngern Philipp ■ n 8. e ™"" , n -Das Blatt mit demselben gibt die Ansicht der Stadt Breisach mitjhrenl **i geschleiften Festungswerken. Rechts am Steine Ut das Monogramm^■■'irwi et imprimi ehe» F. W. Schmuck 1601. &**•*.£Br '<> Z. 4 U Dieses Blatt ist schlecht geaeichnet und flüchtig nulirt,S*;«» die Gewohnheit «les M. Philipp jnn. Aus dem S?bmuck'sehenVerl »g ist aber auch das Blatt mit der künstlichen Uhr in StrasburgY *" Abbittet S Pia. soulpsit. Die Uhr ist nach dem•>«•» Hol.schnitt cöpirt die im Vorgrunde angebrachten Figuren sindfc schlecht gezeichnet. Es mttsste sich nur um einen anderen M.£ hi ipp handeln, oder es gehört die Itadirung mit der Ansicht vonbr «'sach einem unbekannten Monogrammisten an7 . '»äs dritte Monogramm führt uns auf M Philipp sen Er fertigte5 clcn nungon zu Happel's Werk: Pest Italiänischen Spmelh, oder*• sog. Europäischen Geschichte-Romans auff das iflfl.5 JahrAnderer Theil (Jim tan',, 8 Das Blatt mit dem /eichen stellt den£« des Königs Carl II. von England vor. Auch die Titelblätter des" er "M_ haben dasselbe Zeichen.
'*■ Michael Philipp, Zeichner und Rndirer, welcher oben miteinem zweiten Monogramm vorkommt, scheint auch durchdieses Zeichen seinen Namen angedeutet zu haben. Man bildetes auf einer Wassermalerei auf Pergament, welche dasi Wappender Pfiiizing in einem Blumenkränze vorstellt. Uebngens