Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
627
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M L S — M M. Nr. 1985-1988. 627

1985. Unbekannter Radirer, welcher um 1748 in DeutschlandMl c njn thätig war. Ein radirte» Blatt mit diesen Buch-

• a * ' /4J - staben stellt die Büste eine« Mannes mit den lurban

P nr - Kr ist in einen Pelzrock gekleidet und nach rechts gewandt. InWmbiandt's Manier. II. 2 Z. :i U Br. 1 Z- ( J L.

1986. Max von Lentz, Landschaftsmaler, war um ta.'il —18S4Mr In München thätig. Im Lokale des Kunstvercins sahen\ ±5 852,. wir kleine Landschaften mit Staffage in Oel, aul wel-( ' 1|(> » das Zeichen mit wechselnder Jahrzahl vorkommt. Auch auf Zcich-

" u "H' ( 'n fügte es der Künstler bei.

1987. Unbekannter Kupfersteoher. welcher um 1660 thätig war.AL V f ■ I),,s Zeiohen findet man auf einem Blatte mit dem Reiter-., ' J ' bilde eines Königs, nneli der Unterschrift: DoMtUS 0,,'j'f" quondam Hihernorum llc.r. H. 4 Z. 6 L. Br. 7 Z. Dieses

''Uiliiiss gehört in Thomas Carvc's Li/ra »IM Amuijihaloeosis hiber-

w? ca. SnmplibM M. et J. F. Endterorum. Suhbari tano, 4.

1988. Melchior Meier oder Meiers, Kupferstecher, wurde durch^~~ " " 1 a Bartsch XVI. p. 240 in die Kunstgeschichte einge-

" c ^ führt, indem er auf einem Blatte mit der Strafe desMarsyas durch Apollo in Gegenwart des Midas folg-ende handschriftliche Bemerkung fand: Anno 1603e. Decemb. Et Uberali Donatione Melchioritp . - ~ Meiers hujus labulae Avtorii. Johannes a Palm.

Ulm erhielt also das Blatt mit Marsyas von dem Stecher, wir könneni 1 . 1 "' 1 ' nur vorläufig auf dasselbe aufmerksam machen, weil der Name desKünstlers durch die Buchstaben MM angedeutet ist. Die Bliitter mit*JO gegebenen Zeichen haben in der Slichweise Aehnlichkeit mit demBlatte des Apollo und Marsyas, sie sind nämlich in der Manier desM »rtin Rota gestochen, und somit kann man unter obigen Monogrammenm 't Recht den M. Meier oder Meiert vermulhcn. Nach den Adresseni Ult den Kupferstichen zu urtheilen, lebte der Künstler zu FreyburgIn (1 er Schweiz. Auch in Italien muss er lieh aufgehalten haben, denn( !' s Blatt mit Apollo und Marsyas ist dem Herzog Francesco de' Me-","'' dedicirt. Im Jahre 1883 stach Meier das Bildniss des Cardinais•wMnando de' Medioi.

, I) Die Geburt Christi. Die hl, Jungfrau kniet links vor dem auf"om Flügel ihres Mantels liegenden Kinde, und rechts ist Joseph als:ütc >'Man,, mit gekreuzten Händen und ein Fngel. EmGrunde bemerkt5 8n h( 'i den beiden Thierea ein andern Engel. Links betrachten zweiu-ten den Vorfall, und ein dritter kommt zur Thüre herein. ImP'ntergrunde verkündet der Engel dreien Hirten die Geburt des IToi-j"" 1 ''«. Bei dem kleinen Engel im Vorgrunde ist das Zeichen, welchesT!" dritten ähnlieh ist, aher ohne K leebla.lt darüber, mit, dem Beisätze :. ,J ' ,, 7 Lucern. Dieses sehr fein gestochene Blatt schreibt Passuvnntj L P- 47!> No. t dem M. Meier zu, es wird aher von Martin Martinijerrühron, welcher sich eines ähnlichen Zeichens bediente. II. 3 Z.b L - Br. 2 z. 0 L.

ly 2 ) Die Auferstehung Christi. Der Heiland schwebt oben auf den

olken von Cherubim umgehen, unten sind die Soldaten vcrtheilt,

5® ren drei auf dem Boden schlafen. In der Mitte deckt sich ein an-

erer vor der Erscheinung mit dem Schilde. Auf der Lanze eines in

di« t Mun 8 liegenden Soldaten bemerkt man das vierte Zeichen, und

Jahrzahl 1517 auf dem Säbel eines Soldaten. Im Grunde ist

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