MI. Nr. 1912-1916. S99
ist. Das Bild des Terlmrg ist hier von der Gegenseite genommen.Unten steht: Dem Frl. Nalalie v. Quast gewidmet.
1912. Joseph Mattersberger, Zeichner und Bildhauer, geb. zu
tW Windischmatrey 1754, arbeitete längere Zeit in Italien, gründetep ' dann in St. Petersburg und Moskau seinen Ruf, und wurde 1805"rofessor der Bildhauerkunst an der Akademie in Breslau, wo er 1825starb. Mattersborger hinterliess schöne Zeichnungen in Tusch, gewöhn-ten mythologische Figuren und Gruppen vorstellend. Auf solchen Zeich-nu ngen kommt das Monogramm vor.
1913 Julie Mihes, Malerin, geb. zu Breslau den 13, Juli 1786,fr* entwickelte in Dresden ein entschiedenes Talent zur Kunst, und' machte sich durch treffliche Copien von älteren Malerwerken be-kannt. Später setzte sie in Wien ihre Studien fort, und da richtete!>o das Augenmerk auf A. Dürer's Gemälde der Anbetung der heil,^reieinigkeit. Sie copirte es meisterhaft in Wasserfarben, und trug esdann in Umrissen auf Stein über. Das jetzt seltene Werk erschienunter dem Titel: Die Verehrung der heiligen Dreieinigkeit. Nachdem, Original-Gemälde von Ä. Dürer Qn der k. k. Gallerie des'■jelvedere au Wien) in Umrissen auf Stein gezeichnet von JulieMutes. 16 Blätter iucl. des Titels und der Dedication an den Ministerwein von Altenstein. Roy. fol. Auf der Copie in Wasserfarben kommtUas Monogramm vor, und auch auf einem der litbograpbirten Blätter
'igte sie es bei. Sie fertigte aber auch noch andere Copien, welche"»' dem Monogramme bezeichnet sind. Den 22. September 1822 hei-r&uicte sie den Custos der Ambrascr Sammlung Alois Primisser, welcher«»er schon 1827 starb. Als Wittwe trat sie in das Kloster Maria Heim-suchung, und nahm den 20. April 1828 unter dem Namen Maria de^uantal das Ordensklcid. Diesem Kloster schenkte sie mehrere schone«cmaldu, malte aber fortan noch Bilder in Oel. Ihr letzes Gemälde,
'o hl. Jungfrau mit dem Kinde, ist in der Kirche der Schulschwestern»0 Horazdiowitz in Böhmen. Sie starb den 16. Januar 1855. Näheres
•J- Bergmann, die fünf Gelehrten Primisser, in den Berichten undM'ttncilungeti des Wiener Altorthums-Vereines 1861.
1914. Unbekannter Kupferstecher, welcher in Rom gelebt habenlll ,,'. m . nte - Er stach das Bildniss des japanesischnn Gesandten Don
-rilippo Francesco Faxicura in Rom, ganze Figur. Dieses Blatti °* man in Scipio Amato's Relation und gründlicher Bericht vone « Königreichs Voxu im Japanischen Kayserthumb Gottseliger Be-tehrung .-. Ingolstadt 1617, 4.
1915. Johann Motivier, k. bayerischer Bauratb und Hofbau-Dc-NL-t i-ri corateur, geb. zu Reimes 1781, zählt zu den berühmtestenJv / uX Künstlern seines Faches. In München und in Regensburg
vorh ^ 8i,u * Bauten von ih m > wclcne Zcugniss geben, und darüberauöhR- n ° Wer ' ce bestätigen es im weiteren Kreise. Motivier malteleicht lei in Aquarell, meist Ansichten von alten Bauwerken mitBewM? r i Stan * u g e - Auf solchen Malereien fügte er das Monogramm bei,^wohnlich zwischen die Jahrzahl gestellt, von 1820 an. Das ersteVerl 0,8 ' 0 "™ flMuet man ai,f Blättern folgenden Werkes: Architektonischestarb'Tsv 9 ' n von J ' Melivier *• Hofbaudecorateur, qu. fol. J. Motivier
1916. Miohel Natalis, Kupferstecher, geb. zu Lüttich 1609, ver-AT/T -v Tt7V lebte seine Zeit in Paris, und war kaum wieder
1 "-1 Jijl*Lf J'fj Ji i" seiner Vaterstadt angekommen, als er 1670' ' * daselbst starb. Er stach Bildnisse und histo-