Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
596
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896 MHK-MHP. Nr. 1901-1905.

lingua, probumque lumen $c. In halber Höhe des Blattes: STALBVRCH,rechts oben: M. Hiemfk, und links 140«, IL 8 Z. 7 L. ßr. 7 Z. 9 L.

1901. Martin Heemskerk wechselte mit der Bezeichnung so oft,

Mdass er bereits an mehreren Stellen vorkommt. Das gegebene•tJV. Zeichen findet man mit jenem des Cornel van Sichern aufHolzschnitten in einer holländischen Bibel, deren Titel unter M HNo. 1862 bereits angegeben ist.

1902. Harman Muller, auch Horman Müller genannt, Kupfer-\ÄT AAJ Stecher, variirte mit seinem Zeichen, und daher kommtzP^ l ~jJf~ l - r er zu wiederholten Malen vor. Das Monogramm bestehtYtc./PN-t Fe-, aus den Buchstaben HMLV, oder man kann auch dieAbbreviatur MVL vermuthen. Die gegebenen Monogramme findet manauf Kupferstichen nach Martin Heemskerk, Theodor Barentscn, Martinde Vos n. A.

1903. Martin Heinrich Omeis, Medailleur und Kupferstecher,TVLJr) geb. zu Nürnberg lC.'JO, gest. zu Dresden 1703, hatte■*■ ß als Eisenschneider Ruf, und auch die Medaillen,

JjfrfO C M"0 ucrcM M - H °-> 0M und0 -/"- gezeichnet sind, ver-- / "J- Lj /"" £ dienen Beachtung. Er stach auch Bildnisse in Kupfer,worunter jene aus seiner Jugendzeit von geringem Wcrtho sind. AnderePortraitc sind nach älteren Gemälden oder Zeichnungen gestochen,woraus sich die für Omeis zu frühen Angaben des Todesjahres derdargestellten Personen erklären. Auf folgenden Blättern kommen obigeZeichen vor.

1) Dr. Georg Marius vel Muycr, später Leibarzt und Professor inHeidelberg, geb. zu Würzburg 1533, gest. 1(506. Anscheinlich Copienach T. Stimmer's Holzschnitt, kl. 4.

2) Christian Dietherr sen., geb. 1828, gest. 1894, kl. 8.

3) Paul Dietherr der Aeltcre Quxla nummum argenleum effi-giatus), 8.

4) Chr. Glockengiesser, Abgeordneter der Stadt Nürnberg. —-Denalus 1039. Anscheinlich nach einem alten Gemälde, 4.

1904. Mattio Pagano, Buchdrucker in Venedig um 1880 1558,. T. publicirtc verschiedene Volkslieder, welche figürliche Vig-

-r Z Jj-» netten und in Holz geschnittene Titeleinfassungen haben. DfcJVX X Verzierungen der letzteren kommen thcils schwarz auf weiMWitheils weiss auf schwarzem Grunde vor. Oben sind zwei in einander ge-legte Hände mit der Unterschrift: FIDE. Die Holzschnitte mit den gese-henen Zeichen sind von geringem Werthc, und wohl von Pagano's Hand-Eines der Gedichte hat den Titel: Giordineto amoroso, Dove si conlieneVna Bellissima Lülera Amorosa — —. MLV1I. Ein zweites Liedist betitelt: Egloga pastorale <ii Lilia Am Schlüsse: In Venetiaper Mattio Pagan, in Frezzaria all' insegna della Fede. M.üLVH-Die Pagan'schen Liederdrucke datiren von 1552—1558.

Pagano's Hauptwerk ist der in 8 Holzschnitten bestehende Zugdes Dogen mit den Gesandten und ihrem Gefolge durch die StadtVenedig. Die Fenster sind mit Zuschauern, besonders Frauen besetzt-Auf einem Blatte in gr. qu. fol steht: In Venetia per Malthio paganoin Frezzaria al segno de la Fede. Dieses sehr seltene Werk erinnertin der Zeichnung an Tintoretto oder Paolo Veronese.

1905. Maximilian Hofmann, Historien- und Bildnissmalcr, wahr-x Tt ~T~\ , Kcheinlich von Nürnberg, arbeitete für den Kaiser

A/f—f^y/o / Rudolph IL, und erhielt 1602 den Titel eine»1X1 iV^'i kaiserlichen Hofmalers. Der Künstler ist wenig