S82 M ö. Nr. 1847-1852.
1847. Unbekannter Maler, welcher um 1745 thätig war. InM C Pinx d( ' r ,, '" r() I )C Illustre, Paris 1750—1733. ist das Bildniss
. fo r ]\ 0r70 g\ n M ar j e d e Bourgogne M. G. Pinx. Pinsstosculp. bezeichnet. Die Herzogin starb 1482, der Meister M. G. hataher nur ein altes Bildniss zum Stiche copirt. Dasselbe Portrait findetman auch in Sully's Memoiren, Kondon 1747. In der erwähnten Eu-rope Illustre ist auch das von Fiquet gestochene Bildniss der MarieAngclique de Scoraille Duchesse de Fontanges nach diesem M.G. ge-stochen. Die Duchesse starb 1684.
1848. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1088 in Venedigjyj- s~~ p thätig war. In folgendem Werke sind vier rndiric
•* ' ' J ' J' Blätter von ihm: Histona del Testamente vecchio e7lY • G " /c •' nuox>0 — — da Domenico Rosselti Venelia per An-J L " O lonio Bosio Ifitlfl, kl. 8 Die Blätter des Meisters
M.G. stellen Absolon's Tod, David's Flehen um Anfhürnng der Pest,das Urtheil des Salomon, und die Steinigung des Hadoram vor. II. 1 Z.10 L. — 2 Z. Br 2 Z. 7-9 L.
Ueber dieses Werk haben wir im Artikel des Domenico Rossetti ILNo. 1329 ausführlicher gehandelt.
1849. Mathias Greischer, Zeichner und Kupferstecher, war inder zweiten Haltte des 17. Jahrhunderts in Wien thätig.
'^'■) vu ' Die Cursiven findet man auf Blättern mit LandschaftenM ■■ §: del: et/: nnf | Städteansichten in dem Werke von Johann WeickartValvasor: Topoyraphia Archiducatus Carinthiae etc. Laibach liidlff.fol. Bin Blatt mit den zweiten Initialen stellt die türkische Fahne vor,welche in der Schlacht bei Ofen den 22. Juli 1(184 erbeutet wurde.Man findet es in dem Werke des Figius: Wunderbahrer Adlers-Schwung. Wien 1884, 4. Auch in anderen literarischen Werkenkommen Blätter von Greischer vor.
1850. Der Matthäus Greuter genannte Kupferstecher ist unterytf r /'/t-S/j dem Buchstaben M.G. F. eingeführt, und wir ver-
0 jJ /j °t weisen auf No. 185:;, da auch seine Blätter ver-zeichnet sind. Es handelt sich um einen italienischen Meister aus derSchule der Ghisi von Mantua.
1851. Magnus Gustav Arbien, Stempelschneider in Copenhagen,■Kit n k Schüler von Hedlinger, trat 1732 auf den Schauplatz, undM. U. A. starl) | 7( .q_ E r hinterliess schone Medaillen Die Initialendes Xamens findet man auf jener mit dem Bildnisse des dänisch-nor-wegischen Tribunal-Präsidenten Claudius Reventlov. Auf dem Roverssitzt die Jnstitia im Tempel. Von gleichem Werthe sind auch die Me-daillen auf die Geburt des Prinzen Friedrich 1753, und auf die Errich-tung des ökonomischen Magazins mit dem Brustbilde des Königs Fried-rich V. Seine letzte Medaille gibt die Ansicht von Christanshurg 1759.
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1852. Unbekannter Graveur, welcher um 15(10 in Nürnberg ge-lebt zu haben scheint. Er schnitt die Stocke zu den Randver-zierungen der Passion von Virgil Solis, welche 1502 bei Va-a leutin Neuber in Nürnberg erschien, 8. Die gegebenen ßueh-\^ Stäben kommen in den Randleisten vor. Das seltene Büchlein>-, enthält Copien nach A. Dürer in 51 Blättern. II. 4 Z. 5—0 L.~^ Br. 3 Z Die Zierleisten sind nach unserer Ansicht in Metallhl\ geschnitten, und wurden wohl auch zu anderen Druckwerken desr V. Neuber benützt.