MEL —MEP. Nr. 1769—1771. K51
1—0. Folge von sechs nummerirtcn Blättern mit Landschaften,kl. qu. fol.
1) Landschaft mit Wasserfall. Links treibt ein. Mann ein be-ladenes Pferd. Mit No. 1, ohne Initialen.
2) Landschaft, links mit einem Wanderer, rechts M E G. No. 2.ü) Landschaft, rechts ein Mann mit zwei Kühen, und MEG.
No. 3.
4) Landschaft, gegen rechts ein Wagen mit Holz. No. 4.
5) Landschaft hei Gewitter, links drei Männer. No. !>.
0) Landschaft, in der Mitte auf dem Wege ein Heiter uml ein"und. No. (!. *
7) Landschaft, in der Mitte ein hölzernes Kreuz, gegen links aufdem Wege zwei Männer. M E G. No. 1, kl. qu. fol.
Dicss ist das erste Blatt einer zweiten Folge von Landschaften.
1769. Meliolus, der Medailleur, ist eine räthselhafte Person,MhT im xrn cAr<i>\\nT möglicherweise aber jener mäntua-ÄlLUOLVbA bACMVlI . ni 4 c BHdhauer S eprandio Migliolo,
welcher nach Litta [Famiglie celebri italiane XXXIII. Gonzaga di'iliinliiu) di ( , Medaille mit dem Bildnisse des Markgrafen Ludwig II.yon Maninil gefertigt, und IUI? die Bronzebüste des AndreaMantegna'n der Kirche s. Andrea, aufgestellt haben soll. Die Medaillen mitaer Bezeichnung Opus Sperandei scheinen aber nicht von Ihm zu seyn.
Ludoticus II. Mavcliio. Manttae. Quam Preciosps. XIII. San-'l 1 ^*. Jlluslral. Geharnischtee Brustbild. Auf dem Revers sitzt derMarkgraf mit dem Schwerte, und vor ihm sind die allegorischen Figureta,1( ' 1 " Treue und Weisheit. Meliotts. Sacravit | Anno MCCCCLX.W.
Dasselbe lüldniss kommt auch auf einer einseitigen Bronze-Medaille vor.
Medaillon mit dem Bildnisse des Markgrafen Ludwig III. Gonzagav on Mantua (f H78).
Medaillon mit dem Bildnisse des Königs Christian von Dänemark"i Gelegenheit seines Einzuges in Born 1 47*. Brustbild, mit derUtnschrift: (hrisliernvs. Rex. Dacie. Cwi. Bnsis. El. Dens. III. Snh-(?'**'• Regna, Auf dem Bcvcrs ist der Einzug in Eom vorgestellt:'tlis. Roniam. Petit. Sisti. Qvarti. Pont. Max. Anno III. Untensteht: Meliolvx. Sacravit.
1770. C. Vos gilt im Cataloge der Gemäldc-Snmmlung des Herrn
MEMENTO SALVTIS AVCTOR C. VOS. J^ffiftSSjJ
"irg als der Verfcrfigcr eines Gemäldes, welches den hl. Georg vor-stellt. Dieser C. Vos soll ein schwäbischer Maler des l*. JahrhundertsSp y» , man kann aber seine Kxistonz nicht nachweisen. Fs hat auch''pr Name keinen schwäbischen Klang, sondern ist eher niederdeutsch*»' Vos (Fuchs) zu nehmen. Das Bild des hl. Georg scheint aber"alieiiiseben Ursprungs zu seyn, und der C. Vos ist wohl nur derDonator, und nicht der Maler. Dieser würde sich nicht Aurtor ge-" ilu " 1 haben, sondern der Auetor Salutis ist eine höhere Macht.
1771. Peter a Merica, genannt Merecinus, Mirieenys und Myri-(7) cinis, nicht Peter van der Erden, ist im ersten
TT A/c P Bande unter einem aus A ilf/?P bestchendon Zeichen-V' >*jIj, JvE eingeführt, und wir verweisen hinsichtlich des NamensilMl .jenen Artikel.. Dio gegebenen Zeichen findet man auf Kupferstichen111(1 Holzschnitten nach Peter Brcughcl, Ilieronymus Bos und anderen
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