MD. Nr. 1740-174:?. H41
Scepter, Tiaren und andere Zeichen weltlicher Herrlichkeit Engelschweben um sie, und unten macht eine weiblich« Figur zwei schwarzgekleidete Männer auf die Erscheinung aufmerksam. Oben steht: Ego*apientia in altissimis hubila ttO. etc. Auf Bandrollen sind vieleAnschriften. Links unten: delin. m. 1)., rechts Hl. liüscll feo. H. HZ.8 L- Br. !i z. K L.
1740. Unbekannter Medailleur, welcher um 1 «ii>:i in Sachsen
yuj\ arbeitete. Die Cursiven liudet man auf den Reversen zweiery -" rj - JJ Medaillen mit dem Bildnisse des Königs Friedrich AugustV( m Polen von 1097, deren Averse J. Luder gefertigt hat. Die Cursivenstehen am Anne des Bildnisses. Tcntzel gibt die Medaillen auf Tab. 78No. 4 und !> in Abbildung, deutet aber die Initialen nicht. AuchSchlickeysen gibt keinen Annaltspunkt.
1741. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der eisten lliilftedes 10. Jahrhunderts in Italien thätig war, und irrig Ese-mius Adami genannt wurde. Br bediente sich auch desZeichens I. No. 438, welches ebenfalls A 1) M zu lesen ist.Das gegebene Monogramm erscheint verkehrt, so dass also
_ der Buchstabe M den Familien- oder Ortsnamen andeutet.Man findet dieses Zeichen auf der Oopie des Blattes von A. Dürer,welches unter dem Namen des grossen Glückes oder der Fortuna be-kannt ist, B. No. 77. Heller kannte diese Oopie nicht. Die auf derKugel stehende nackte geflügelte Frau mit dem Hecher in der Handist nach rechts gewandt. Im Original ist Dürcr's Monogramm untenrechts auf einer Tafel, der Copist fügte links unten sein Monogramm»ei. II. 12 Z. !i L. Br. 8 Z. 0 L. Heller II. S. 40!) No. 840 er-wähnt einer gegenseitigen Copie, welche N. ü. A. gezeichnet seyn soll.Er gibt dasselbe Mass an, kann aber das Blatt mit dem obigen Zeichenlicht im Sinne gehabt haben.
1742. Unbekannter Maler, welcher um 1821 in Deutschland,^ <\ oder noch eher in den Niederlanden lebte. Im
S/yf/I s4 *-A Real Museo zu Madrid ist die halbe Figur des" V L\A ÖA\ hl. Hicronymus in Meditation über das jüngste Ge-richt auf Holz gemalt, und mit dorn sonderbaren Namen nebst der
Jahrzahl 1821 bezeichnet H. 2 F. 10 '/,. Br. 3 F. 10 Z.Her Ca-
ta'og des Museums von Pedro de Madrazo beschreibt dieses Bild NO. Vi 7,w 'r Anden aber keinen Anhaltspunkt, um den Namen zu deuten.
1743. Marcus de Bye, Landschafts- und Xhltmal« und Ra-M Dll , direr, wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderte >m Haag«■U.U. /b. b ' und von Jakob van der Does unterrichte,Bartsch I p T\ ff beschreibt 107 radirte Blatter von seiner Hand,u "d darunter Ol nach Zeichnungen von P. Potter. Der genannte Sehrift-stcller geht aber auf die Abdrucksgattungen nicht genau ein, und daher?>'>d H. Weigel's Supplemente zum Pcintrc-graveur zu berücksichtigen.D 'e Initialen kommen nur auf ein paar Blättern im ersten Drucke vor,"nd wurden bald wieder weggemacht. Diess ist mit dem Blatte B.No - 103 der Fall welches einen liegenden Bock vorstellt, welcher sichn .'it dem linken Hinterfusse den Kopf kratzt In der Mitte unten nachU uka sind die Buchstaben M. D. B. fe. leicht geritzt, IL 2 Z. 9 L.ßr - u Z. 7 L. Wir gehen hier auf die Abdrücke der Folgen ein, undmachen zu R. Weigcl auf den letzten Plattenzustand aufmerksam. Eingrosser Theil der Platten hat sich erhalten, und war zuletzt im Be-sitze der Wittwe Jean in Paris, welche die Platten von P. Schenk jun.ehielt. Diese Handlung liess 92 Platten abdrucken, und überall die