Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
539
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M.D-,

MD. Nr. 1734-173S. 539

Mountjoy Blonnt Earl of Newpoort, 8., dos James Hamilton Maroni«of Hamilton, fol., des Thomas Conventry Lord of Conrentty, 4., &c.Aul' anderen Blattern stehti M, Dro. sc.

, Christ sagt, dass die Buchetaben MI) auch auf Kupferstichen vor-konmion, welche 1634 zuPadua gedreckt seien. Wir kennen kein Blatt«Bit dieser .Jahr/ahl.

1734. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der /weilen Hälftedes 17. Jahrhunderts thfttig war. Die ersten initiale«,'At-5- fi n( jet man auf Blattern mit Goldschmiedsmustern autschwarzem Grunde. Das eine stellt eine Vase mit Ornamenten, dasandere zwei Messerhefte und eine ovale mit Blumen und BlatterwerK»eralerte Platte vor Per Künstler veranstaltete zwei Folgen. Jenemit Gelassen Ist I /. 8 L. hoch, und I Z, 9 L, breit. Die Folgemit den verzierten Mcssrrhel'leu und and- reu Dessins bat eine llolievon 2 Z. und eine Breite von % Z. 0 L. ..

Diese Blätter sind sehr schön gestochen, und es fr&gt sich ilalier," 1| das Blatt mit den /weilen Initialen von demselben Künstler sei.Mau findet sie auf einer radirten Copie nach J. I'allot. Rechts imv or g ninde am Kusse lies Baumes sit/t eine Bäuerin bei dem schlaten-aen Mädchen, während sich der Kauer stehend aui den Stock leimt.tffl Mittelgrunde sieht man eine Kuh, und links in der Kerne ist dieSchafheerde. II. \\ Z. 2 L. Hr. 3 Z 3 L.

1735. Martin Didier Pape, Emailleur, war um I.w4-I«09• MTV aa -r-x t> in Limoges thatig. Wahrscheinlich

rVU \VvYIDvAVE>- Schüler des L. Limoein nahm er1S74 dessen Stelle als königlicher Emailleur und Vorstand der Manu-faktur in Limoges ein. Wenigstens geht aus einer Rechnung von vomhervor, dass er damals besoldeter „Esmailleur de Sa Ma/rsir war.Dieser Meisler wurde ahm- erst 18B2 durch den Grafen L de l,»l)orue,Notice des Emaux exposit dans les Galeries du Muscc de houvre,im weiteren Kreise bekannt. Der genannte Schriftsteller glaubt, Didierhabe schon i:i;;o gearbeitet, und sei vor Allen befähigt gewesen, anL- Linosin's Stelle die Anstalt zu leiten. Im Jahre 1809 wird Alber)Didier als besoldeter „Esmailleur de sa majesti" in limoges genannt,«ml dieser Künstler könnte der Sohn unser« Meisters seyn betetue.tritt jetzt von. Schauplätze ab, dürfte aber seines hohen Altes wegenschon früher der Ausübung der Kunst entsagt haten.Auf «einenWerken findet man obige Zeichen, dann auch MD Pf. "•$««•* ft 5"keines mit dem Namen und der Jahrzahl bekannt. Die Deutung de«Monogramm« schöpfte Mr. Kenn de Laborde aus den Rechnungen de«Hnies. Er beschreibt auch mehrere Werke des Künstler«, derenjichthoil« im Museum des Louvre, theils in anderen Sammlungen finden.M.Didier scheint bei seinen Studien italienische Vorbilder-gvtrtidt»« haben, woraus der grossartige Styl zu erklaren ist, welcher n seinenWidern herrscht. Seine Figuren sind edel, aber etwas monoton in den?by«iognomien, und widrig durch die immer gleiche Beleuchtung d sWeissen im Auge. Seine Monochromen gleichen öfter gewischten Zeic^'"'"Ken, über welche der Mond ein harmnnisehes Licht verbreitet zbaben scheint. Die farbigen Bilder sind dagegen lebhaft, ohne greii«isoyn, da seine Farbentöne ein wenig in's Dunkle gehen bei vor-herrschend durchleuchtendem Braun in verschiedenen Nuance*. Auens *-'in Schwarz ist von grosser Wirkung. J. l'enicaud und U LimMlBscheinen ihm in dieser Hinsicht Vorbilder gewesen zu seyn Jn II -bigen Emaillen liebte er namentlich auch ein glänzendes Violet, weicnes