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Migionis neterum Permrum. Oxonii 1700, 4. Auf Blättern indiesem Buche steht der Ranze Name und auch das Monogramm mit«*• et tculp. .Auf dem Titclblatto von Smith's Calalogus librornmmanuscriplornm llibliolhecae Cotlonianae. Oxonii 1606, fol., kommtdas erste Zeichen vor. Das Monogramm wiederholt sich aut Vignettendes genannten Werkes, man findet es aber auch auf anderen Blätternin literarischen Werken, sowie auf Bildnissen.
1657. Martin Basse, Kupferstecher, welcher in Douai gelebt zuM.r hoben scheint. Er arbeitete in der Weise des HioronymusrZJ' Wierx und des Jean Valdor um 1590-1030. Seine Blatter^B^f- gehören zu den Seltenheiten, und sie stehen m England inhohen Preisen. Unter der Abbreviatur Marl. bas. haben wirdie BUü-nisso des Dr. Wilhelm Estius und des Jesuiten Edmund Geninges ge-iiainit, da man unter bas. eine Abbreviatur vern.ulhcn kann, aufweichewir verweisen. Dass Basse In Douai gelebt habe, schlicssen wir ausfolgendem Werke- Sancti Belgii ordinis Praedicatorwn histona, aItyacintho Choquetio. Duaci iciii, 8. In diesem Buche sind ausserdem Titelkupfer noch mehrere Blätter mit dem Namen und dem Mono-gramme des Künstlers. Merlo führt ihn unter den kölnischen Meisternauf, weil das Bildniss des Dr. Wilhelm Estius in einem 1031 zu Coli.gedruckten Werke des Estius vorkommt. Basse stich auch noch an-dere Bildnisse. Auf jenem des Philippus Bosquierus steht: Martin liassefec Zu den Seltenheiten gehört das Bildniss der Königin MariaSt >tfrt in ganzer Figur vor dem Tische, an welchen eine Hellebarflegelehnt ist. Sie halt ein Buch und das Crucinx. Auf Bandrollen steht:Varia Scot. Call. Anal. Iber. Regina. Mit dem zweiten Zeichen,0v »l. H. 2 Z. 10 L Br 2 Z. !> L. Auch auf anderen kleinen Blat-tern kommt das Monogramm vor. Unter M. B. F. kommen wir auf ihnzurück.
1658. Mathias Balzer, Kupferstecher von Kukus in Böhmen,, Gl s war Gehülfe seines Bruders Johann, und daher kommen( -«J-/76/. wenige Blätter mit seinem Namen vor. Das Monogrammn »t der Jahrzahl 1701 findet man auf einer Vignette, welche einenv "ii zwei Adlern gehaltenen Cartouche enthält, 4.
1659. Matthäus Ignatius van Bree, einer der Hauptmeister derO/p neueren vlämischen Schule, wurde den 22. Februar "Mfco-
0 M) boren, und trat zu einer Zeit auf den Schauplatz in welche.~ T- in Frankreich David, Vien, Vincent Rcgnault ... A. das Feldbehaupteten, und auch van Bree folgte ihrer Richtung doch nicht OhneKampf mit der Gegenpartei, welche einige seiner Werke emei scharteCntik unterzog, während ihn die sogenannten Fortschnttsmannei mit'"li erhoben. Seine Werke sind zahlreich, und theils von grossemUmfang«. Sie beurkunden jedenfalls grosses Talent, welches sich aberv on dem französischen Einfluss nie ganz befreien konnte. As Direktor,u »d Professor der Akademie In Antwerpen bildete er auch vice Schuler," n Jer welchen mehrere zu den ersten Meistern der niederländischen»chule zählen. Im Künsller-Kcxico» haben wir mehrere Werke diesesKünstlers aufgezählt; noch genauer geht aber Immerzcel darauf ein.m - v »n Bree malte Bildnisse, Darstellungen aus der griechischen unrt«Wuschen Geschichte, und mit besonderer Vorliehe auch Scencn ausu «r mittleren Geschichte seines Vaterlandes. Den tu. Dezember 18JJstarb der Künstler, und am IS. dieses Monats sah man in Antwerpen" e . n glänzendsten Leichenzug, der je einem Künstler zu Theil wurde.">o berühmten Maler G. Wappers, N. de Keyser, Brackclecr, VieiUe-v °ye, Mathicu und andere Künstler trugen seinen reichgezierten barg.