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510 MB. Nr 1H47—ttt-JO.
40) Das Titelblatt zum Werke über die Fechtkunst von GirardThibault, mit dessen Wappen und dem Motto: Gaudet patientia duris.Tiefer: Uirardus Thibault, nnd darunter: Blondus fecit. In den vierWinkeln sind Attribute. IL 2 Z. It L. Dr. 2 Z.
1647. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende des{ß. Jahrhunderts In Italien thätig war. Das radirte und mitdem Stichel übergangene Blatt mit diesem Zeichen stellt den
hl. Hieronymus in halber Figur vor. Gegen links gewandt liest erin dem vor ihm liegenden Buche, hält in der linken Hand das Crucifix,und in der rechten den Stein , um damit die Brust zu achlagen. AmEingange der Fclsengrotte im Grunde ist, ein Baumstamm, und linksoben am Felsen bemerkt man das Monogramm. IL U Z. ii L. Hr. 4 Z.1 L. Dieses Blatt ist fein vollendet in der Manier des Julius Fontana.
1648. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte*—* des IG. Jahrhunderts in Italien gelebt zu haben
* 7[~\ scheint. Seine Blätter sind in Federzeichnungs-
I \/l-< >r^/""> ma "' ür so ' lr kräftig behandelt, und man kann
) S^s\ annehmen, dass der Formschneider und der-L -L>// j* ^«' Zeichner Eine l'erson seien. Es spricht sichdie Schub; des Tizian aus.
1) Die Büste einer Frau, deren Kopf einen Schmuck von Wein-laub und Federn hat. Links unten gegen die Mitte das erste Zeichen.IL U Z. G L. Br. \\ Z. 4 L.
2) pjlias neben einem grossen Baume sitzend, wie er mit derlinken Hand dem Raben das Brod abnimmt. Elias sitzt rechts, undlinks unten an einer Vase ist das zweite Monogramm. II. 9 Z. 2 L.Br. 7 Z. 3 L.
1649. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte~L des 17. Jahrhunderts gelebt hat. Man findet dieses Zeichen
.Ad • auf einem Bildnisse mit der Unterschrift: Johannes de MonteRegio dictus alias Mvllerts —. Nat. A. 1430. Den. 1478. Ex col-lectione F. Rolh-Schollzii Norimberg., 4.
Das Monogramm kann den Kupferstecher und den alten Zeichnerandeuten, oder ist fingirt, wie das Portrait.
1650. Martin Brosamer, Formschneider von Erfurt, war ver-\/D IV /D inuthlich der Sohn des Dans BrosamerJ. X) J.V£) JVß ,JVß oder Brosamer, welcher in derselben Stadt
c*^5je^«^Sä=». '"C>^ thätig war. Bisher war nur letzterer be-kannt, wir haben aber jetzt auch für Martin Brosamer ein xylographi-sches Document. Auf dem Bildnisse des Cburfürsten Johann Friedrich Lvon Sachsen steht: Erpkurdia apud Martin Brosamer (IUU:t). Vgl. L. C.(L. Cranach) No. B60 (IUI). Brulliot I. No. 10U(j bringt ein ähnlichesZeichen im Artikel des folgenden Meisters, allein von diesem ist hierkeine Itedc. Unser Formschneider kommt mit dem Hans Brosamergenannten Monogrammisten HB III. No. (>UU in Berührung, und wennes sich wirklich um Hans Brosamer handelt, so könnte der Meister MBseiner Familie angehören, und mit Martin Brosamer Eine l'erson seyn.Es fragt sich aber auch noch, ob der Zeichner des grossen Formschnitt-werkes mit dem Monogramm HB und der Jahrzabl IUU4 Hans Bro-samer ist. Letzterer soll 1UU2 an der Pest gestorben seyn, und somitkann die Zeichnung nicht mehr von ihm herrühren. Das in !l Blätternbestehende Formschnittwerk mit dem Monogramm II H ir,r,r^ und demersten Zeichen stellt die Bathseba im Bado von David belauscht vor,und wir haben es III. No. 6UU beschrieben. Passavant IV. p. 36 gibt